Nach dem Tod von Richard «Mörtel» Lugner
«Schaumrollen-König» Karl Guschlbauer verspricht «weltbekannten Stargast» für den Opernball

Nach dem Tod von Richard Lugner blieb sein Posten als Opernball-Stimmungsmacher verwaist. Für die Austragung im Februar verspricht der «Schaumrollen-König» einen «weltbekannten Stargast». Doch es gibt auch andere Lugner-Aspiranten.
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«Mörtels» letzter grosser Auftritt: Hier tanzt Richard Lugner anfangs Februar 2024 mit Priscilla Presley am Wiener Opernball. Im August desselben Jahres verstarb der Bauunternehmer 91-jährig.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • «Schaumrollen-König» Karl Guschlbauer möchte Lugner-Nachfolger werden
  • Der Grossbäcker will internationale Stargäste an den Wiener Opernball holen
  • Sein erster Gast ist eine US-Schauspielerin. Details von ihm folgen am 10. Februar
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Jean-Claude GalliRedaktor People

Der österreichische Bauunternehmer Richard «Mörtel» Lugner (1932–2024) war bekannt dafür, Weltstars wie Sophia Loren (91), Priscilla Presley (80) oder Kim Kardashian (45) in seine Opernball-Loge einzuladen und damit jeweils bereits im Vorfeld der Tanzgala für ein internationales Spektakel zu sorgen.

Seit seinem Tod im August vor zwei Jahren ist Lugners Rolle vakant. Nun drängt für den Ball vom 12. Februar in der Staatsoper Wien ein neuer Name aufs Parkett. Der «Schaumrollen-König» Karl Guschlbauer (63) – benannt nach seiner Dessertspezialität – verspricht in der «Kronen-Zeitung», wie einst Lugner einen «weltbekannten Stargast» einzufliegen.

Den Namen will der umtriebige Grossbäcker an einer «Enthüllungs»-Pressekonferenz vom 10. Februar am Firmensitz im oberösterreichischen St. Willibald verraten.

«US-Bürgerin und berühmte Schauspielerin»

Was er schon jetzt preisgibt: «Der Stargast ist weiblich, kommt aus den USA – und wurde als Schauspielerin berühmt.» In den Online-Foren wird bereits munter spekuliert.

Genannt wurden schon Julia Roberts (58) oder Jennifer Aniston (56). Und das Rätselraten geht munter weiter.

Guschlbauers Liebesleben ist übrigens weit weniger turbulent, als es jenes von Lugner war: Er ist bereits seit 1984 mit seiner Ehefrau Waltraud (61) verheiratet. Doch der «Schaumrollen-König» ist nicht der einzige, der die Rolle Lugners für sich reklamiert. Der österreichische Privatsender Puls 2 hat auch die beiden österreichischen Lifestyle-Verleger Adi Weiss (50) und Michael Lameraner (48) ins Spiel gebracht.

Sie betonen, keine Kopie von Lugner zu sein, sondern ihr eigenes Ding zu machen. Und sie legen Wert auf die Feststellung, ihre prominenten Gäste durch persönliche Kontakte und nicht wie Lugner über die Geldbörse an den Glamour-Event zu holen.

Sie setzen nicht nur auf einen Namen, sondern auf mehrere bekannte Gäste-Gesichter. Eines davon ist Guess-Model Nadine Mirada (37). Auch das Austria-Society-Paar Katarina und Helmut Kaltenegger möchte Lugner nacheifern. Am Dienstag gaben sie die Einladung von Comedian Oliver Pocher (47) und seiner Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden (42) bekannt. 

«Der kollektive Wahnsinn»

Wen Guschlbauer aus dem Hut zaubert, bleibt also bis am 10. Februar offen. Was hingegen schon bekannt ist: Die Ball-Tickets werden um 15 Euro teurer, für eine Eintrittskarte werden neu 410 Euro fällig. Eine Logenmiete beträgt 26'000 Euro, ein Paar Würstchen kosten 18 Euro, eine Flasche Wasser knapp zehn Euro. 

Die 68. Ball-Ausgabe steht im Zeichen des Broadway. Teil der Eröffnung sind die «Maria»-Arie und die Balkonszene aus dem Musical «West Side Story» von US-Komponist Leonard Bernstein (1918–1990).

Beendet wird die Eröffnung wie üblich mit dem Donauwalzer. «Danach beginnt der kollektive Wahnsinn», wie Operndirektor Bogdan Roščić (61) den Gesellschaftsanlass Nummer 1 in unserem Nachbarland beschreibt.

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