«Besessen» von einer Vagina
Von Saskia Schär, People-Redaktorin
Das mutmassliche Opfer rekonstruierte vor Gericht die Nacht: Gegen Mitternacht sei sie in der Wohnung einer befreundeten TV-Moderatorin angekommen, wo sich auch Marius Borg Høiby befand. Trotz nun brauner Haarfarbe habe sie ihn sofort erkannt. Die drei hätten Trinkspiele gespielt, die Stimmung sei zunächst «gut» gewesen, später «etwas flirtend», so die junge Frau gemäss «VG».
Sie schilderte zudem, dass Borg Høiby mehrfach Kokain konsumiert habe. Dieses habe er in einem kleinen Louis-Vuitton-Portemonnaie aufbewahrt, darin habe sich auch ein kleiner Koks-Löffel befunden.
Nach einem Streit mit ihrer Freundin habe sie gehen wollen: «Ich sagte Marius, dass ich nicht mehr hier sein möchte. Er könne gerne mitkommen, wenn er wolle.» Auf dem Weg ins Hotel habe sich seine Haltung jedoch verändert: «Jetzt interessierte ihn nur noch mein Körper.»
Im Hotel sei es rasch zu Sex gekommen, nach einer gemeinsamen Zigarette sei sie eingeschlafen. Später sei sie aufgewacht: «Und dann erinnere ich mich, dass ich irgendwann von etwas geweckt wurde, das sich wie ein Schlag von unten anfühlte.» Sie habe «vor Schmerzen gezuckt» und in der Nacht mehrfach seine Finger im Intimbereich gespürt, was sie als «sehr unangenehm» empfand. Nein habe sie nicht gesagt, gab sie auf Nachfrage an.
Die Nacht hätte kein gutes Gefühl bei ihr hinterlassen. «Es wirkte einfach so, als ob er nur auf Sex aus wäre, besonders nachdem ich die Videos im Nachhinein gesehen habe. Ich fühlte mich wie ein Objekt», so die junge Frau gemäss «VG». Am nächsten Tag habe sie Freundinnen davon erzählt. «Ich fand die Situation selbst absurd. Mir war das ganze Ausmass aber noch nicht bewusst.. […[ Als ich es ihnen beschrieb, sagte ich, dass Marius von meiner Vagina ‹besessen› zu sein schien – und niemals aufhören wollte.»
Am Nachmittag wird auch Marius Borg Høiby zu besagter Nacht befragt.
Verweigert Marius die Aussage?
von Silja Anders, People-Redaktorin
Nach der Mittagspause wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit einige der in der besagten Nacht aufgenommenen Videos gezeigt und das mutmassliche Opfer zum soeben gesehenen befragt. Die kurzen Videos habe sie das erste Mal auf der Polizeistation gesehen. Ihre Reaktion darauf erläutert sie vor Gericht: «Mir war übel und ich war schockiert, wie viel es war.»
Der mutmassliche Vorfall in besagter Nacht habe grosse Auswirkungen auf sie gehabt, so das mutmassliche Opfer. «Ich habe mich sehr leer, deprimiert und einsam gefühlt. Ich wollte über die Angelegenheit sprechen, konnte es aber nicht», meinte sie gemäss «vg». Sie stellte weiter klar, dass sie Geschlechtsverkehr im Schlaf nicht zugestummen habe, sie auf den Videos aber so aussehe, als würde sie schlafen.
Eigentlich hätte Marius Borg Høiby am Nachmittag aussagen sollen, so wurde es am Vormittag angekündigt. Nach einer Mittagspause wurde die Verhandlung um 14:10 Uhr fortgesetzt, Borg Høiby wird heute allerdings nicht mehr in den Zeugenstand treten.
Laut «VG» wollte der Richter nun die Aussage vom Angeklagten zur am Vormittag rekonstruierten Hotel-Nacht hören. Borg Høibys Verteidiger sagte jedoch, er hätte dem Richter bereits erklärt, dass sein Mandant heute keine Aussage machen werde. Eine Begründung dafür wird nicht genannt. Somit wird die Verhandlung für heute beendet. Borg Høiby wird seine Aussage am Donnerstagmorgen um 9.30 Uhr beginnen.
«Es wird für alle unangenehm sein»
Von Saskia Schär, People-Redaktorin
Am zehnten Verhandlungstag wird der vierte mutmassliche Vergewaltigungsfall von Marius Borg Høiby besprochen. Ereignet haben soll sich diese im November 2024, als die Polizei bereits wegen ähnlicher Vorwürfe gegen ihn ermittelte, was ihm auch bewusst war.
Eine junge Frau war mit Freundinnen für ein Wochenende nach Oslo gekommen, da sie dort ein Konzert besuchen wollte. Am Freitagabend habe sie bei einer After-Party dann Marius Borg Høiby kennengelernt. Die beiden sollen sich dann gegen 4.30 Uhr verabschiedet haben und gemeinsam in ihr Hotel im Bahnhofsviertel gegangen sein, wo es zu einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gekommen sein soll. Danach soll Borg Høiby die junge Frau missbraucht und 27 Videos sowie vier Fotos von ihr aufgenommen haben. Darauf zu sehen sei unter anderem, wie er seinen Finger in ihre Vagina einführt.
Die Videos werden am Mittwochmorgen unter Ausschluss der Öffentlichkeit gezeigt. Gemäss «Bild» meint Borg Høibys Anwältin Ellen Holger Andenaes folgendes dazu: «Es wird für alle unangenehm sein, aber unserer Ansicht nach zeigt keines der Videos eine Vergewaltigung.» Auch die Befragung des mutmasslichen Opfers findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, lediglich einige norwegische Medien können die Befragung verfolgen. Borg Høiby wird dann am Nachmittag zu den Geschehnissen besagten Novemberwochenendes befragt.
Start in die Prozesswoche Nummer drei
Von Saskia Schär, People-Redaktorin
Am Dienstagmorgen ist die dritte Woche im Prozess gegen Marius Borg Høiby, der in 38 Punkten angeklagt ist, gestartet. Behandelt wurde – wie bereits vergangene Woche – der Fall des dritten mutmasslichen Vergewaltigungsopfers. Also jener Frau, die in der Nacht auf Palmsonntag in ihrer Wohnung in Oslo von Borg Høiby im Schlaf vergewaltigt worden sein soll.
Am Vormittag sagte sowohl ihr Vater, als auch ein Schlafexperte, ein Ermittler der Polizei sowie eine Frau von der Aufnahmestelle für Missbrauchsopfer aus. Nach der Mittagspause sagte eine Freundin des mutmasslichen Opfers aus.
Der Vater des mutmasslichen Opfers schilderte vor Gericht seine anfängliche Wut auf Marius Borg Høiby, die später in Sorge um seine Tochter umschlug. «Ich habe grossen Zorn gegen ihn empfunden, ich war wütend auf Marius», sagte er gemäss «vg». «Falls Marius eines Tages Vater wird, wird er wahrscheinlich genauso für seine Kinder empfinden wie ich.» Besonders belastend sei für die Familie gewesen, dass seine Tochter erst bei der Polizei erfahren habe, dass sie in jener Nacht gefilmt worden war. «Sie stand unter Schock. […] Sie hätte sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können, was da geschehen ist», so der Vater. In Anspielung auf die Sicherheitslage des Angeklagten ergänzte er: Seine Tochter lebe «nicht unter dem Schutz des Militärs auf Schloss Skaugum» und leide unter der Aufmerksamkeit, die sich durch den Fall ergeben hätte.
Noch vor 13.30 Uhr war der neunte Verhandlungstag vorbei. Am Mittwoch geht es wie gewohnt um 9.30 Uhr weiter.
Verschnaufpause für Marius, noch mehr Drama um seine Mutter
von Silja Anders, People-Redaktorin
Während Marius Borg Høiby am heutigen Montag eine kleine Verschnaufpause von seiner Gerichtsverhandlung hat, wird die Situation um seine Mutter Kronprinzessin Mette-Marit immer brenzliger. Nicht nur ihr Name taucht über tausend Mal in den berüchtigten Epstein-Akten auf, es existieren auch Bilder von der künftigen norwegischen Königin auf dem Anwesen des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffery Epstein. Zudem tauchten nun Fotos von einem Aufeinandertreffen zwischen der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell und Kronprinzessin Mette-Marit auf, wie sie sich auf einer Gala in New York freundlich begrüssen. Besonders brisant: Die Kronprinzessin nahm damals ihren noch minderjährigen und nun vor Gericht stehenden Sohn Marius Borg Høiby mit. Wie es dazu kam, dass Mette-Marit überhaupt in Epsteins Netz geriet, gibt es hier zu lesen.
Das war Prozesstag Nummer acht
Von Saskia Schär, People-Redaktorin
Marius Borg Høiby möchte vor der Wochenendpause noch etwas klarstellen, was zu Beginn der zweiten Prozesswoche von einem Zeugen gesagt wurde: «Jemand erwähnte, ich hätte die Kreditkarte meines Stiefvaters. Ich habe sie nie besessen und durfte sie auch nie haben.» Bei seinem Stiefvater handelt es sich um den norwegischen Kronprinzen Haakon. Mit diesen Aussagen endet der Prozess für diese Woche.
Borg Høiby hat im Verlauf des Tages über seinen Drogenkonsum gesprochen, wie er seit Jahren Kokain konsumiere und wie ihm dieses im Alltag helfe. Was die in der Nacht der mutmasslichen Vergewaltigung am Palmsonntag 2024 entstandenen Videoaufnahmen seines mutmasslichen Opfers betrifft, so habe er diese nur für sich selbst gemacht. Er könne sich nicht erinnern, sie dabei um Erlaubnis gefragt zu haben. Zudem meint er weiter, dass er nicht gemerkt haben will, dass sein vermeintliches Opfer je eingeschlafen sei. Die Verhandlung wird am Dienstag fortgeführt.
«Ich nehme schon seit so vielen Jahren Kokain»
Von Saskia Schär, People-Redaktorin
Nach der Mittagspause sprach Marius Borg Høiby ausführlich über seinen langjährigen Drogenkonsum – insbesondere über Kokain. Er erklärte: «Ich nehme schon seit so vielen Jahren Kokain», dass typische körperliche Reaktionen wie der sogenannte Kokain-Kiefer bei ihm kaum mehr auftreten würden. Gleichzeitig schilderte er, dass Kokain für ihn eine Funktion habe: Ohne die Droge leide er unter «ziemlich viel sozialer Angst».
Im Zusammenspiel mit Alkohol mache ihn Kokain «sehr gesprächig, offen, warm, sehr wach». Während seiner Aussagen wurde deutlich, dass er die Wirkung auch als angstlösend empfindet – Kokain lasse seine Ängste «mit einem Mal» verschwinden. Nach dem Kokainkonsume sitze man typischerweise da «und löst die Probleme der Welt, ohne dass was passiert, man schwätzt nur.» Ketamin hingegen möge er weniger.
In der Nacht auf den Palmsonntag 2024, in der es laut Anklage zur mutmasslich dritten Vergewaltigung gekommen sein soll, hatte er eigenen Angaben zufolge Kokain und Alkohol konsumiert – einige Stunden zuvor zudem Ketamin. Borg Høiby räumte ein, mit erheblichen Erinnerungslücken zu kämpfen. Diese führen auch zu Widersprüchen zwischen seinen heutigen Aussagen und jener bei der ersten polizeilichen Einvernahme: An manche Details könne er sich genau erinnern, an andere aus demselben Zeitraum hingegen kaum.
«Ich werde wütend und reisse mir das T-Shirt vom Leib»
Nach den weiteren Aussagen des mutmasslich in ihrer eigenen Wohnung vergewaltigen Opfers am Freitagvormittag, wird Marius Borg Høiby noch vor der Mittagspause in den Zeugenstand gerufen. «Ich kann mich nicht erinnern, um Erlaubnis gefragt zu haben», meint er zu den in jener Nacht entstandenen, intimen Filme. «Ich habe gar nicht bemerkt, dass sie jemals eingeschlafen ist. Das ist mir nicht aufgefallen», sagt Borg Høiby zum Vorwurf, das mutmassliche Opfer im Schlaf vergewaltigt zu haben.
Er erklärt jedoch an dem Abend Alkohol und Kokain konsumiert zu haben, davor gar noch Ketamin. Das Ketamin sei auch der Grund gewesen, weshalb er sich an jenem Abend mit seiner Freundin gestritten habe. Sie soll ihn daraufhin in ein Taxi gesetzt haben, welches ihn auf Schloss Skaugum hätte bringen sollen. Er liess sich stattdessen in die Bar «Michalis» fahren, wo er dann das spätere, mutmassliche Opfer kennengelernt hatte. Bei dem Streit mit seiner Freundin, soll er so wütend gewesen sein, dass er sich das T-Shirt vom Leib gerissen habe. Wie das ausgesehen haben soll, demonstrierte er vor Gericht. «Ich werde wütend und reisse mir das T-Shirt vom Leib, was echt eine widerliche Sache ist.» Noch am selben Abend habe seine Freundin mit ihm Schluss gemacht.
Das Gericht verabschiedet sich bis 12:50 Uhr in die Mittagspause. Danach wird Marius Borg Høiby weiter aussagen.
Das ist von Prozesstag Nummer Acht zu erwarten
Am heutigen Freitag, dem insgesamt achten Prozesstag, wird das mutmassliche Vergewaltigungsopfer Nummer drei erneut verhört. Nach einer gemeinsamen Partynacht soll sie am Palmsonntag 2024 nach einvernehmlichen Geschlechtsverkehr eingeschlafen und dann von Marius Borg Høiby vergewaltigt worden sein. In der besagten Nacht sind zudem ohne ihr Wissen Fotos und Videos von ihr entstanden, darauf soll zum einen der einvernehnliche Geschlechtsverkehr und zumdem der sexuelle Missbrauch zu sehen sein. Das mutmassliche Opfer gibt an, vor dem zu Bett gehen Schlaftabletten eingenommen zu haben.
Marius Borg Høiby wird am Freitag ebenfalls zu den Geschehnissen rund um den Palmsonntag 2024 befragt werden. Seine Aussage wird nach der Mittagspause um ca. 12.45 Uhr erwartet. Bereits im Vorfeld wies er die Vergewaltigungsvorwürfe ab.
Fazit nach dem siebten Prozesstag
Von Sophie Ofer, People Redaktorin
Weitere Zeugen sagten heute zum Fall der «Lofoten-Frau» aus, die in der Oktobernacht 2023 ebenfalls in der betreffenden Sauna anwesend waren. Nach dem Saunagang soll es zunächst zum einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zwischen Høiby und dem mutmasslichen Opfer gekommen sein, bevor er sie dann laut Anklage gefilmt und dabei vergewaltigt haben soll.
Weil er kein Kokain bei sich hatte, soll Høiby im Laufe des Abends immer mehr getrunken haben, wodurch sich sein Wesen verändert haben soll. Mehrere Zeugen können sich an Äusserungen der «Lofoten-Frau» erinnern, dass sie müde und erschöpft sei. Høiby habe «immer weitermachen» wollen und sie klagte über einen «wunden Unterleib».
Am Nachmittag wurde eine Beraterin aus dem Bereich Psychiatrie und Suchtmittelmissbrauch in den Zeugenstand gerufen. Die «Lofoten-Frau» habe sie kontaktiert, nachdem sie durch die Polizei von den Videos und der mutmasslichen Vergewaltigung erfuhr. Die Frau habe stark unter dem sexuellen Missbrauch gelitten.
Auch der Schlafexperte Ståle Pallesen trat erneut in den Zeugenstand und sagte zu den ausgewerteten Daten der Smartwatch des mutmasslichen Opfers aus. Die Daten seien mit den Schilderungen der Frau vereinbar. Es sei möglich, «dass sie schlief, als sie penetriert wurde.»
Später am Nachmittag wurde die dritte von insgesamt vier mutmasslichen Vergewaltigungen im Gericht aufgerollt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit betrat das dritte mutmassliche Opfer den Zeugenstand. Die Frau schilderte, wie Høiby und sie sich am 23. März 2024 auf einer Party in Oslo trafen. Danach seien sie gemeinsam mit weiteren Gästen in eine Wohnung in Oslo gegangen. Dort sei es zu einvernehmlichen Sex gekommen. Jedoch könne sie sich nur an ein «Licht», dass sie in der Nacht wahrnahm, sowie an ein «ungutes» Gefühl erinnern. Schon damals hätte sie sich gefragt, ob Høiby sie ohne ihr Wissen fotografiert hatte.
Morgen Freitag wird die Aussage des dritten mutmasslichen Opfers fortgesetzt. Anschliessend wird Høiby zu den Vorwürfen befragt.
Von Sophie Ofer, People-Redaktorin
Anschliessend sagt das dritte mutmassliche Opfer gegen Marius Borg Høiby aus. Die Staatsanwaltschaft wirft Høiby vor, sie am 24. März 2024 (Palmsonntag) gegen 8.10 Uhr in einer Wohnung im Westen Oslos vergewaltigt und dabei gefilmt zu haben – «ohne Geschlechtsverkehr». Laut Anklage sei sie «aufgrund von Schlaf und/oder Trunkenheit nicht in der Lage gewesen, sich der Handlung zu widersetzen». Høiby bestreitet die Tat.
Grundlage des Vorwurfs sind laut «VG» Videos auf seinem Smartphone: mehrere Aufnahmen zwischen 8.08 und 8.25 Uhr, insgesamt rund 103 Sekunden. Darauf soll er die Genitalien der Frau berühren. Die Frau erfuhr erst durch die Polizei von dem Material.
Sie berichtet, Høiby im März 2024 in einem Club kennengelernt zu haben; später sei man zu einem «Nachspiel» gefahren. Dort sei die Stimmung locker gewesen, man habe sogar Kleidung getauscht: «Ich fand es lustig.» Sie selbst habe viel Alkohol getrunken: «Ich war ziemlich betrunken.» Høiby habe «offensichtlich unter Kokaineinfluss» gestanden und sei «sehr energiegeladen» gewesen.
Später seien sie in ihre Wohnung gegangen: «Dann hatten wir Sex», sagt sie über die Nacht. Am Morgen habe sie ein «ungutes Gefühl» gehabt, weil sie sich an ein Licht in der Nacht erinnerte. «Es fühlte sich an wie ein Traum. Es war, als ob mir die Sonne sehr stark ins Gesicht schien, und das passierte mehrmals. Ich habe eine Erinnerung an dieses Licht», sagt sie gemäss «VG». Schon damals habe sie sich gefragt, ob er sie fotografiert habe. «Das Letzte, woran ich mich erinnere, ist, dass er blitzschnell verschwand. Ich war froh, dass er ging.»
Von den Videos habe sie nichts bemerkt. Erst bei der polizeilichen Vernehmung im November 2024 seien ihr die Aufnahmen gezeigt worden. «Ich hätte mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass er Videos von mir gemacht hatte. Ich war wütend.» Auf die Frage des Staatsanwalts, ob sie sicher sei, geschlafen zu haben, antwortet sie: «Ja.»