Das Zürich Openair, eines der grössten Musikfestivals im Schweizer Sommer, setzt 2026 aus. Die Veranstalter nutzen die Unterbrechung gezielt, um das Format strategisch neu auszurichten und inhaltlich weiterzuentwickeln. 2027 soll das Festival mit frischem Elan, neuen Inszenierungen und einem ausgebauten Gesamterlebnis nach Glattbrugg zurückkehren. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.
Hintergrund der Pause seien Terminverschiebungen internationaler Festivals Ende August, die zentrale Planungsgrundlagen verändert haben. Unter diesen Voraussetzungen wäre eine Durchführung auf dem bisherigen Qualitaetsniveau nicht möglich gewesen. Das Organisationsteam habe sich deshalb bewusst fuer ein Timeout entschieden. Die gewonnene Zeit solle genutzt werden, um Profil, Konzept und Infrastruktur weiterzuschärfen und das Besuchererlebnis substanziell auszubauen.
Rückkehr zum selben Standort
Im Zentrum stehe eine präzisere programmatische Ausrichtung, neue Erlebnisformate für das Publikum sowie weiterentwickelte Bühnen- und Infrastrukturkonzepte. Ziel sei ein Festival, das künftig noch «überraschender, eindrucksvoller und klarer positioniert» sei.
Die Rückkehr ist für 2027 am bisherigen Standort in Glattbrugg geplant – mit dem Anspruch, musikalisch erneut Massstäbe zu setzen.