Drohne schlägt am Flughafen in Dubai ein
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Gleich neben Terminal:Drohnen-Trümmerteil schlägt am Flughafen in Dubai ein

Influencer ergreifen die Flucht
Wird die Schweiz das nächste Dubai?

Das Wüstenemirat verliert inmitten des Krieges an Glanz. Sowohl für Unternehmer als auch für Influencer. Warum die Schweiz profitieren könnte und welche Domizile als nächstes kommen, verrät Influencer Steven Epprecht gegenüber Blick.
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Dubai zählte zu den beliebtesten Domizilen für europäische Influencer.
Foto: shuttersock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Krieg im Nahen Osten trifft Dubai, Influencer flüchten aus Sicherheitsbedenken
  • Schweiz als potenzielles neues Influencer-Paradies wegen Steuern und Lebensqualität
  • Kapstadt und Singapur ebenfalls als Alternativen zu Dubai im Gespräch
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Dubai hat sich in den letzten Jahren zum Top-Hotspot für Influencer etabliert. Das gute Wetter, der Luxus und die tiefen Steuern machten das Leben für Content-Creator im Wüstenemirat so attraktiv. Jetzt kratzt ein Krieg im Nahen Osten am Image der Glitzermetropole.

Nach einem amerikanisch-israelischen Angriff schlug der Iran zurück und nahm dabei auch Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Visier. Neben US-Militäranlagen wurden zivile Einrichtungen getroffen, darunter Hotels, Flughäfen und andere Gebäude.

Wie sehr der Krieg dem Image von Dubai schaden wird? «Es hängt stark davon ab, wie lange der Konflikt noch dauert», sagt Steven Epprecht (37), Influencer und Mitgründer der Zürcher Social-Media-Agentur Social Leaders. Die ersten Folgen spüre man schon jetzt. «Viele Influencer fühlen sich nicht mehr sicher dort.»

Dabei war Dubai für viele Internet-Stars lange das perfekte Domizil. «Der Hauptaspekt sind die steuerlichen Vorteile», sagt Epprecht. Gerade die deutschen Influencer hätten deshalb den Schritt gewagt. «In Deutschland gibt man teilweise die Hälfte des Einkommens dem Finanzamt ab. Da verstehe ich, dass man nach Alternativen sucht.»

Was kommt nach Dubai?

Sollte Dubais Attraktivität weiter nachlassen, könnten andere Orte profitieren – allen voran die Schweiz. «Ich kann mir gut vorstellen, dass jetzt einige hierherkommen», so Epprecht. Tatsächlich seien bereits deutsche Influencer-Kollegen in die Schweiz gezogen. Das Land liege zentral in Europa, die Infrastruktur sei hervorragend, und auch steuerlich sei es attraktiv. Zudem biete die Schweiz eine hohe Lebensqualität. «Gerade jetzt, wo der Frühling kommt, ist auch das Wetter hier gut.»

Vor allem die Städte könnten profitieren. Zürich, Genf oder Bern böten die nötige Kulisse und internationale Anbindung. «Ich glaube nicht, dass ein Influencer nach Bümpliz ziehen würde», witzelt der Social-Media-Experte.

Singapur und Kapstadt hoch im Kurs

Neben der Schweiz nennt der Zürcher Influencer auch andere mögliche Hotspots. Singapur etwa sei steuerlich ebenfalls interessant. «Aber für europäische Influencer ist es fast zu weit weg. Singapur ist auch nicht so interessant für Content und mehr auf Business ausgelegt.»

Eine weitere spannende Alternative sieht Epprecht in Kapstadt. Die südafrikanische Metropole sei schon heute ein Magnet für Kreative und Filmproduktionen. «Es ist ein Influencer-Paradies», sagt er. «Du hast Meer, Berge, gutes Essen, Sportmöglichkeiten – und ein ganz spezielles Licht.» Vor allem als Winterdomizil sei Kapstadt interessant, weil es kaum Zeitverschiebung gibt. «Du kannst im Winter bei schönem Wetter arbeiten.»

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