«Ich habe viele Menschen enttäuscht und verletzt»
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Gil Ofarim:«Ich habe viele Menschen enttäuscht und verletzt»

Fans über Teilnahme entsetzt
Kann Gil Ofarim überhaupt beim «Dschungelcamp» mitmachen?

Viele Zuschauer planen, die RTL-Sendung zu boykottieren. Grund ist ein Skandal um Ofarim: Er behauptete fälschlich, dass er Opfer von Antisemitismus wurde.
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Gil Ofarim macht dieses Jahr beim RTL-Dschungelcamp mit.
Foto: RTL

Darum gehts

  • Gil Ofarim (43) nimmt am Dschungelcamp 2026 in Australien teil
  • Einreiseprobleme wegen früherem Gerichtsprozess wurden von RTL ausgeschlossen
  • Vor fünf Jahren sorgte Ofarim mit falschen Antisemitismus-Vorwürfen für Skandal
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Laszlo SchneiderTeamlead People-Desk

Nicht mehr lange, dann startet für zwölf Kandidaten das grosse Dschungelabenteuer in Australien. Da heisst es für die Promis: Schnell noch die Koffer packen und sich auf den Flug vorbereiten. Für Sänger Gil Ofarim (43) könnte es nun jedoch Berichten zufolge Probleme bei der Einreise geben – zumindest wurde darüber spekuliert.

Seit ein paar Tagen steht endlich fest, welche abenteuerlustigen Promis den grossen Schritt in den Dschungel wagen. Neben Kandidaten wie Samira Yavuz (32), Eva Benetatou (33) und Patrick Romer (30) will ab dem 23. Januar auch Sänger Gil Ofarim um die Krone kämpfen. Doch wie stehts um die Einreise des 43-Jährigen?

Spekulationen über australische Einreiseregeln

Laut einem Medienbericht könnte der Musiker aufgrund eines ehemaligen Gerichtsprozesses Probleme mit den australischen Behörden bekommen. «Ursache sind australische Einreiseregelungen sowie sein Gerichtsverfahren». Die Sorge: Könnten die Behörden die Einreise verweigern?

Doch RTL kann Entwarnung geben: Der Sender plant fest mit ihm im Dschungel und rechnet nicht mit Problemen bei der Einreise. Die juristischen Hürden für die Teilnahme am Camp scheinen also genommen. Damit steht Ofarims Dschungel-Abenteuer nichts mehr im Weg – zumindest nicht von behördlicher Seite.

Anders sieht es bei einem Teil der Zuschauer aus. In sozialen Netzwerken und unter Artikeln zur Kandidaten-Verkündung schlägt dem Sänger Ablehnung entgegen. Viele Nutzer zeigen sich empört über seine Teilnahme. «Dieses Jahr bin ich raus – wegen Gil», schreibt ein Nutzer. Andere werden noch deutlicher: «Wer Gil Ofarim eine Bühne gibt, hat nichts verstanden.»

Der Skandal, der alles veränderte

Der Grund für die heftigen Reaktionen liegt in Ofarims Vergangenheit. Vor knapp fünf Jahren machte Gil Ofarim wegen eines Skandals heftige Schlagzeilen. Der Sänger behauptete in einem Video, er sei von einem Mitarbeiter eines Hotels antisemitisch beschimpft worden. Die Vorwürfe lösten zunächst grosse Empörung und Solidaritätsbekundungen aus.

Im November 2023 kam es zum Prozess, in dem Ofarim schliesslich indirekt zugab, die Behauptungen erfunden zu haben. Der Imageschaden war enorm.

RTL hat bereits auf die Kritik der Dschungelcamp-Fans mit einem Statement im Kommentarbereich eines Social-Media-Posts reagiert: «Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar.»

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