Die vielen Schicksalsschläge des Moderators
Jetzt verliert Michael Schanze auch noch sein geliebtes Zuhause

Muss Michael Schanze jetzt ins Altersheim? Sein Haus in München soll abgerissen werden. Er muss bis Ende Jahr ausziehen. Der umkämpfte Wohnungsmarkt erschwert die Suche nach einer neuen Bleibe. Das Leben des Moderators bleibt von Schicksalsschlägen geprägt.
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Als Schauspieler begeisterte Michael Schanze (rechts) in den 70er- und 80er-Jahren das deutsche Fernsehpublikum (mit Beatrice Richter).
Foto: imago/United Archives

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Michael Schanze muss sein Haus in München bis Ende 2026 verlassen
  • Wohnungsmarkt schwierig, Altersheim als mögliches Szenario für den Moderator
  • Schanze lebte auf 200 Quadratmetern, Kündigung wegen Abriss des Hauses
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Marian NadlerRedaktor News

Michael Schanze (79) hat es alles andere als leicht. Ein Schicksalsschlag jagt im Leben des Schlagersängers den nächsten. Jetzt muss der deutsche Entertainer auch noch sein geliebtes Zuhause verlassen.

Im Interview mit der Zeitschrift «Freizeit Spass» verrät der TV-Star: «Die wollen das Haus abreissen. Ich muss umziehen, da ich die Kündigung bekommen habe.» Die Nachricht sei schwer zu verdauen.

«Das ist auf alle Fälle eine Option»

Kein Wunder, denn auf circa 200 Quadratmetern lebte Schanze «sehr privilegiert», wie er selbst sagt. Bis Ende Jahr muss der Moderator draussen sein.

Die Suche nach einer neuen Bleibe wird nicht leicht. Der Wohnungsmarkt in der Wahlheimat München ist umkämpft. Findet er nichts, geht es ins Altersheim. «Das habe ich im Hinterkopf. Das ist auf alle Fälle eine Option», erklärt der Schauspieler. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Schanze ein Unheil widerfährt. Blick listet die gravierendsten Prüfungen im Leben des Michael Schanze auf.

2025: Nebenwirkungen nach Abnehmspritze

Schanze plagen schon länger anhaltende Rückenschmerzen. Anfang 2023 wog der Kultmoderator 195 Kilogramm, konnte ohne Rollator kaum noch laufen. Üble Gelenkprobleme machten ihm das Leben zusätzlich schwer.

Schanze griff zur Abnehmspritze. Und die Kilos purzelten. Doch das Medikament hatte Nebenwirkungen: Schanze verlor seinen Geschmackssinn und entwickelte «einen richtigen Widerwillen gegen Kohlenhydrate», wie er «Bild» sagte.

«Das ist einfach nicht natürlich»
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Manuela über die Abnehmspritze:«Das ist einfach nicht natürlich»

2024: Lebensgefährtin verstirbt urplötzlich

Im Sommer 2024 findet Schanze seine Lebensgefährtin Uschi Köhl (†70) tot im gemeinsamen Zuhause in München. Die Obduktion ergibt: Köhl starb an einer Gehirnblutung.

2019: Beidseitige Lungenembolie

«Vor zwei Jahren hab ich morgens richtig viel Blut ins Taschentuch gespuckt. Da war mir klar, dass das keine Lappalie ist. Danach lag ich fast ein halbes Jahr im Krankenhaus Barmherzige Brüder in München», berichtete der Sänger 2021 in einem Interview mit der «Bunten». Grund war eine beidseitige Lungenembolie. «Es sah nicht gut aus. An die Zeit auf der Intensivstation erinnere ich mich nur nebelhaft.» Schanze sprang dem Tod damals nach eigenen Angaben nur knapp von der Schippe. 

2003: Schwerer Skiunfall

Der Vorfall im österreichischen Neukirchen am Wildkogel nahm Schanze das Leben, das er kannte. Er stürzte aus 25 Metern Höhe, brach sich den 12. Brustwirbel und erlitt eine schwere Knieverletzung. Nach dem Unfall wurde ihm eine Knieprothese eingesetzt. Ein massiver Bruch in seinem Leben, begleitet von monatelangen Schmerzen. Der Unfall gilt als Auslöser seines späteren gesundheitlichen Niedergangs und als Ursache für seine starke Gewichtszunahme.

1956: Suizid des Vaters

Am 2. Dezember 1956 erhängte sich Artur Schanze an einem Baum unweit des Starnberger Sees. Michael Schanze war damals erst neun Jahre alt. Die Mutter gibt Schanze anschliessend in ein Internat. «Es gab eine Zeit der Wut, aber irgendwann habe ich meinen Frieden mit ihm gemacht», sagte der Buchautor 2022 dem «Tagesspiegel» dazu. Auch der Grossvater des Schlagerstars soll Suizid begangen haben.

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