Darum gehts
- Mickey Rourke weist Spendenaufruf wegen angeblicher Mietschulden in Los Angeles zurück
- Rund 96'900 US-Dollar wurden ohne Rourkes Zustimmung auf Spendenplattform gesammelt
- Rourke lebt gut versorgt und will Problem mit Anwalt klären
Am Montag wurde berichtet, dass Hollywoodstar Mickey Rourke (73) eine Zwangsräumung droht. Daraufhin habe er einen Spendenaufruf gestartet. Dies weist der Schauspieler nun höchstpersönlich zurück. «Ich brauche das Geld von niemandem, ich würde so etwas nicht tun. Ich habe zu viel Stolz, das ist nicht meine Art.»
In dem Video zeigte sich der Ex-Boxer aufgewühlt, in einem pinken T-Shirt und Cowboyhut, einen Hund im Arm: «Ich würde niemals Fremde oder Fans um Geld bitten.» Der Spendenaufruf hatte behauptet, Rourke drohe wegen Mietschulden eine Zwangsräumung in Los Angeles, wo er derzeit lebt.
Mickey Rourke empört
Bis zuletzt wurden rund 96'900 US-Dollar gesammelt – angeblich mit Rourkes Zustimmung. Der Schauspieler zeigte sich empört: Spendenplattformen wie Gofundme kenne er nicht. «Wenn ich kein Geld hätte, würde ich nicht um Almosen bitten», betonte der Schauspieler. Die Aktion sei ihm «peinlich». Wer bereits gespendet habe, solle sein Geld zurückfordern, sagte er mehrmals.
Der Schauspieler sagte, er wisse nicht, wer den Aufruf gestartet habe, hege aber einen Verdacht. Er kündigte an, das Problem mit seinem Anwalt zu klären. Rourke versuchte zugleich, zu beruhigen: Er habe «ein Dach über dem Kopf und zu essen», ihm gehe es gut. «Wie jeder Sturm geht auch das vorbei.»
Rourke wurde in den 1980er Jahren mit dem Erotikdrama «9 1/2 Wochen» bekannt. In den 90ern arbeitete er als Profiboxer. Sein Comeback feierte er 2008 mit dem Drama «The Wrestler», das ihm einen Golden Globe sowie eine Oscar-Nominierung einbrachte.