Geld und Strom sparen
So bleiben Lebensmittel im Kühlschrank länger frisch

Bei welcher Temperatur fühlt sich unser Kühlschrank am wohlsten? Wie oft sollten wir ihn reinigen und wie halten wir ihn frisch? Vier wichtige Fakten über unseren Kühlschrank.
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Ein schönes Bild, so ein voller Kühlschrank! Doch in welchem Fach bleibt welches Nahrungsmittel am längsten frisch?
Foto: Unsplash

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Optimale Kühlschranknutzung bei 5-7 Grad und -18 Grad im Gefrierfach
  • Abtauen mindestens einmal jährlich spart Strom und reduziert Energiekosten
  • Richtige Ordnung: Butter oben, Fleisch unten, Gemüse ins Gemüsefach
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Schweizer Illustrierte

Käse, Milch, Eier, Wurst, Fleisch, Getränke, nicht aufgegessene Reste … Den lieben langen Tag über wandert so einiges wie selbstverständlich in unseren Kühlschrank. Doch ist die Butter zu hart oder der Prosecco nicht kalt genug, kippt die Stimmung. Dabei sind wir in 99 Prozent der Fälle selber schuld an der Kühlschrank-Misere. Wer diese vier Tipps beachtet, hat an seinem coolen Kumpel aber endlich nur noch Freude:

1

Die ideale Temperatur

Ein perfekt temperierter Kühlschrank hält nicht nur unser Essen möglichst lange frisch und die Butter streichzart, er lässt uns auch Energie und somit Stromkosten sparen. Win-Win, oder? Eben. Deshalb: Stell deinen coolen Mitbewohner auf 5 bis 7 Grad ein – dazu raten die Experten. Und wo wir gerade dabei sind: Das Gefrierfach findet an der Minus-18-Grad-Marke seine optimale Temperatur.

2

Das Abtauen

… ist mühsam und geht deshalb gerne einfach «vergessen». Aber wir rufen an dieser Stelle noch mal den Stromverbrauch in Erinnerung. Bildet sich an der Rückwand des Kühlschranks Kondenswasser oder sogar Eis, verschlechtern sich der Kühlvorgang und der Energieaufwand und Stromkosten schnellen in die Höhe. Blöd. Deshalb lohnt es sich tatsächlich, den Aufwand mindestens ein-, am besten zweimal im Jahr in Kauf zu nehmen. Und das will gut geplant sein! Wer clever ist, erledigt das Pflichtprogramm im Winter, damit verderbliche Lebensmittel in der Kälte auf dem Balkon gelagert werden können. Im Sommer müssen dafür Kühltaschen mit Kühlakkus herhalten. Richtig Ausgefuchste kaufen vor dem Abtauen sowieso nur wenige Lebensmittel ein, die kaltgestellt werden müssen. Ist der Kühlschrank dann komplett leergeräumt, gehts los: Ein Backblech oder Handtücher vor dem Gerät parkieren – wir wollen schliesslich keine Küchen-Überschwemmung riskieren – die Türen sperrangelweit öffnen, alle Einlegeböden rausnehmen und: ausschalten. Mit dem Föhn oder mit einem Topf mit heissem Wasser kann der Auftauprozess beschleunigt werden. Musst du besonders hartnäckiges Eis von der Rückwand kratzen? Unbedingt die Finger von metallenen Tools wie Messern lassen. Ein Pfannenwender aus Holz oder Plastik ist die bessere Wahl, um möglichst wenig Schaden anzurichten.

3

Reinigung und Inbetriebnahme

Ihr braucht: warmes Wasser, einen Schuss Spülmittel oder Essig und einen Lappen. Damit die herausgenommenen Böden und den kompletten Innenraum inklusive Türen und Fächer auswischen. Hinterher – ganz wichtig – mit einem sauberen Küchentuch sorgfältig trocknen. Ist der Kühlschrank trocken und wieder mit allen entnommenen Etagen bestückt, hiesst es: volle Power! Also einschalten, meinen wir. Mit dem Einräumen der Lebensmittel aber unbedingt warten, bis die ideale Temperatur erreicht ist. 

4

Die magische Ordnung

Bei dir landen Käse und Konfi dort, wo auch immer im Kühlscherank-Tetris gerade noch ein Plätzchen frei ist? Sorry, aber: Das gibt null Punkte. In der Tür gilt die folgende Aufteilung: Oben ziehen Butter und Eier ein, mittig finden Senf, Ketchup, Mayo und Sossen ihr Zuhause und unten stehen Milch und andere Getränke. So weit, so logisch. Kommen wir nun zum Schrank an sich: Das obere Fach ist das wärmste von allen und sollte deshalb nur unsensible, langlebige Lebensmittel oder welche, die schnell verzehrt werden, beherbergen. Heisst: Essensreste, Konfi, eingemachte Gurken oder Oliven, Silberzwiebeln, Kichererbsen und dergleichen und Hartkäse. Ins mittlere Fach gehören: Schnitt-, Weich- und Frischkäse, Joghurt, Quark und andere Milchprodukte, Wurst und geöffnete Konserven. Im unteren Fach lagern wir Fisch und Fleisch. Und im Gemüsefach natürlich das Gemüse.

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