Nachhaltig schenken
Kreative Verpackungsideen für Weihnachten

Nachhaltige Verpackungen für Weihnachtsgeschenke schonen die Umwelt und sparen Ressourcen: Mit diesen Ideen schaffst du beides.
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Schenken gehört für viele zu Weihnachten wie der Glühwein oder die Weihnachtslieder.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichem Geschenkpapier und Plastikbändern
  • Kreative Ideen sind Stoffbeutel, Glasflaschen und Küchendekorationen
  • Die Natur bietet viele Deko-Möglichkeiten
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Susanne WagnerJournalistin

Der Dezember naht, und damit stellt sich die Frage, wie wir unseren Liebsten eine Freude bereiten können. Eine originelle Verpackung hebt die Sorgfalt hervor, mit der wir das Geschenk ausgewählt haben. So können sich die Beschenkten gleich doppelt freuen.

Weihnachtsliebhaber mit ausreichend Zeit verbringen gerne viel Mühe damit, das richtige Geschenkpapier und das passende Band auszuwählen. Schade nur, dass das Papier, die Schleifen und die Dekoration oft nur kurz danach im Abfall landen. Zum Glück gibt es genügend umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichem Geschenkpapier und den typischen Plastikbändern.

Wollreste und Paketschnüre

Es müssen nicht immer die klassischen «Geschenkbändeli» sein. Warum nicht im eigenen Haushalt nach naturfarbenen Bast-, Paket- und Recyclingschnüren oder Wollresten suchen? Diese passen zu jeder Art von Geschenkpapier. Vielleicht hast du auch schmale Stoffbänder, die du nicht mehr benötigst, um die Geschenke zu verschnüren.

Mit etwas Geschick benötigst du zum Einpacken nicht einmal mehr Klebestreifen, was Material spart und das Portemonnaie schont. Sollte es dennoch notwendig sein, kannst du auf plastikfreie Klebestreifen – zum Beispiel aus Reispapier – ausweichen. Diese kompostierbaren Klebebänder sind in Papeterien und Geschenkgeschäften in vielen dekorativen Mustern erhältlich.

Schlicht und edel

Im Gegensatz dazu bestehen glänzende Geschenkfolien in Metalloptik aus Polypropylen, also Kunststoff, der aus Erdöl gewonnen wird. Ein umweltfreundlicheres Material ist Papier – am besten aus nachhaltigem Waldanbau –, das mit dem FSC-Siegel versehen ist. Auch recyceltes Papier, Seidenpapier oder einfaches braunes Paketpapier wirken schlicht und edel.

Denn festliche Geschenke sind auch ohne viel Glitzer möglich. Zum Beispiel, wenn du sie mit Materialien einpackst, die im Haushalt schon vorhanden sind und entsorgt werden müssten. Seiten von Zeitschriften und Zeitungen mit hübschen Sujets, Kalenderblätter, nicht mehr gebrauchte Schnittmuster, Notenpapier oder alte Landkarten sorgen für einen individuellen Look.

Tüten und Boxen

Du kannst Materialien sparen und gleichzeitig Stil beweisen, indem du das Papier ganz weglässt und das Geschenk stattdessen in ein schönes Stoffstück oder einen Stoffbeutel einwickelst. Alternativ kannst du einen Gutschein oder einen Brief in einer sauberen Glasflasche überreichen oder selbst gemachte Leckereien wie Guetzli in einem Schraubdeckelglas schenken. Auch Geschenkpapier, Geschenktüten oder hübsche Kartonboxen lassen sich mehrfach verwenden. Ein kleiner Tipp: Wenn du den Namen der Person notierst, von der du die Box oder Tüte erhalten hast, verhinderst du, dass die gleiche Person wieder damit beschenkt wird.

Glitzer-Upcycling

Du liebst Glanz und Glitzer trotzdem? Mit etwas Kreativität, Geschick und Zeit ist es möglich, sogar Abfall kreativ wiederzuverwerten. Das sorgt zugleich für Spass mit den Kindern oder mit dem eigenen inneren Kind. Aus Aluminium-Joghurtdeckeln lassen sich zum Beispiel hübsche kleine Sterne ausschneiden. Wer Glanzpapier vom letzten Jahr, die Innenseite von Pralinenboxen oder Kosmetikkartons aufbewahrt hat, kann auch dieses Material kreativ nutzen, beispielsweise für selbstgebastelte Geschenkanhänger – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zapfen aus dem Wald, Deko aus der Küche

Der Naturlook von Packpapier, Seidenpapier oder Reispapier lässt sich auf einfache Weise aufpeppen. Beispielsweise mit Dekomaterialien, die direkt aus der Natur kommen: Gepresste Blätter, kleine Tannen- oder Eibenzweige oder Föhrenzapfen eignen sich gut dafür. Mit etwas Fantasie findest du selbst in der Küche und im winterlichen Kräutergarten viele hübsche Dekomaterialien, wie etwa Rosmarin- oder Thymianzweige.

Auch Zimtstangen, Lebkuchenfiguren oder Guetzli mit einer Öffnung wie zum Beispiel Willisauer Ringli lassen sich kreativ einsetzen. In ein Stoffband geknotet, verleihen sie dem Präsent den letzten Schliff. So gelingt es, jedem Geschenk einen einzigartigen Look zu geben, ohne unnötig die Umwelt zu belasten.

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