Ein Meilenstein am Wegesrand

Römisches Reich:
10 unverzichtbare Erfindungen aus der Römerzeit

Was würden wir nur ohne diese Erfindungen machen?
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1. Der julianische Kalender

Foto: Wikipedia

Eingeführt von Julius Caesar gilt der julianische als der älteste Solar-Kalender. Er ist ausserdem die Vorlage für unser heutiges gregoranisches Kalendersystem. In vielen Teilen der Welt wurde er aber noch bis ins späte 20. Jahrhundert angewendet.

2. Der Vorbote des Betons

Foto: xerons

Die Römer sind nicht nur für ihre eindrücklichen Bauten bekannt, sondern auch für das Material, welches sie dazu nutzten. Ganz anders als der heutige Beton, der schon nach rund 50 Jahren nicht mehr zu gebrauchen ist, hält ihre Betonmixtur bis heute. Sie benutzten eine Mischung aus Kies, Sand, Wasser und Zement. Forscher sind sich einig, dass für das Bindemittel Kalk verwendet wurde, was ihn so stabil machte.

3. Gebundene Bücher

Foto: wikipedia

Vor der Erfindung gebundener Bücher benutzte man mehrheitlich Schriftrollen oder Steintafeln. Doch die Römer entwickelten im 1. Jahrhundert den Kodex, der aus mehreren Lagen Pergament bestand, die man in der Hälfte faltete und mit einem Faden befestigte. So entstanden die ersten gebundenen Bücher.

4. Sanitäranlagen

Foto: Benh LIEU SONG

Die Römer erfanden revolutionäre Sanitäranlagen, beispielsweise installierten sie Aquädukte (Wasserleitungen), welche die Wasserversorgung in den antiken Städten gewährleisteten. So konnte Wasser von abgelegenen Quellen direkt in die Städte hineingeleitet werden. Auch wurden Latrinen installiert, deren Unrat direkt in Abwasserkanäle geleitet wurde.

5. Kaiserschnitt

Foto: wikipedia

Unter dem römischen Gesetz erlaubte Caesar bei schwangeren Frauen, die im Sterben lagen oder schon verstorben sind, einen Kaiserschnitt durchzuführen. Auf diese Weise konnten mehrere ungeborene Kinder gerettet werden. Allerdings war die Praxis nicht darauf ausgelegt, auch das Leben der Mutter zu retten.  Der Name «Kaiserschnitt» blieb bis heute.

6. Appartementhäuser / Mehrfamilienhäuser

Foto: pxhere

Um mehrere Familien in einem Haus unterbringen zu können, baute man in Rom sogenannte «Insulae», welche mit heutigen Appartementhäusern verglichen werden können. Da zwischenzeitlich rund eine Million Menschen in der Hauptstadt wohnten, sahen die Architekten keine andere Möglichkeit, als in die Höhe zu bauen.

7. Verkehrszeichen

Foto: Júlio Reis

Die Römer hatten zwar noch keine Schilder, allerdings benutzten sie Meilensteine um den Reisenden Richtungsinformationen zu geben. So wusste man immer wie weit entfernt man von Rom oder anderen grossen Städten war.

8. Fast Food

Foto: Mentnafunangann

In der antiken Stadt Pompeii war es üblich, sein Essen in Take-Out-Restaurants zu holen. Auch wurden bei den Ausgrabungen nur sehr wenige Küchen gefunden. Dies lässt darauf schliessen, dass der Mitnehm-Service rege genutzt wurde. Folglich musste die Zubereitung sehr schnell gehen. Die antiken Römer waren also die wahren Erfinder des Fast Food.

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