Darum gehts
- Mykonos: Beliebtes Reiseziel für Schöne und Reiche mit vielfältigen Erlebnismöglichkeiten
- Authentisches Griechenland auf Rizes-Farm, Kochkurse und traditionelle mykonische Ravioli
- 14 Hotels der Myconian Collection an begehrten Adressen der Insel
Das Gackern der Hühner und das Wiehern der Pferde sind zwei Dinge, die man nicht sofort mit Mykonos in Verbindung bringen würde. Dennoch ist dies der Soundtrack der Partyinsel. Zumindest bei Nicky Christodoulou, die mit raschen Schritten über den Hof läuft, einen Hundewelpen im Schlepptau hat und einen hellen Strohhut in der Hand hält. Die Griechin, die auf der Rizes-Farm Gäste empfängt und Kochkurse gibt, ist in Athen aufgewachsen und hat sich wie so viele andere von dieser griechischen Insel verzaubern lassen. «Seit ich klein bin, verbinde ich mit Mykonos Berühmtheiten, die hier absteigen, aber auch eine aussergewöhnliche Aura. Das hat mich gereizt.» Mykonos gehört zur Inselgruppe der Kykladen im Ägäischen Meer. Ihr Werdegang ist eine Erfolgsgeschichte.
In den 60er-Jahren entdeckten unter anderen der griechische Reeder Aristoteles Onassis und Jackie Kennedy, seine spätere Ehefrau, Mykonos für sich und brachten weitere wohlhabende und berühmte Persönlichkeiten mit, was die Insel beim internationalen Jetset beliebt machte. In den 80er-Jahren wurde das Eiland auch zu einem bevorzugten Reiseziel für die LGBTQ+-Community. Noch heute ist Mykonos ein Hotspot für die Schönen und -Reichen. Supermodel Kate Moss, Musiker Paul McCartney oder Model Gigi Hadid – sie alle haben hier schon ihre Ferien verbracht.
Mykonos muss erlebt werden. Das war auch Nicky Christodoulou klar. Also zog die Athenerin kurzerhand auf die Insel – um zu arbeiten, aber auch um den legendären Vibe kennenzulernen: «Die Partys auf Mykonos suchen ihresgleichen. Egal, wo man ist, man trifft immer spannende Menschen, die eine gute Zeit haben wollen.»
Einer ihrer Lieblingsorte dafür ist der Beach-Club Alemagou im Norden der Insel. Tagsüber chillige Stimmung mit Lounge-Musik. Und wenn die Sonne untergeht, «dann geht der Sound nahtlos in Deep Tech, Afro House und melodischen Techno über, und es wird getanzt. Manchmal, bis die Sonne wieder aufgeht.» Mittlerweile ist es aber mehr die Vielfalt der Insel, die Christodoulou derart Freude bereitet. Denn die Insel hat auch stille Seiten: «Wer mag, kann am Morgen an einem ruhigen Strand baden gehen, am Mittag im Schatten friedlich ein authentisches Mittagessen geniessen, und wem abends nach Bekanntschaften steht, setzt sich in eine Bar.»
Das Geheimnis von Tsatsiki
Das authentische Griechenland findet sich auf Mykonos beispielsweise auf der Rizes-Farm. Dort weiht Nicky Christodoulou Interessierte in etwas mehr als einer Stunde in die Geheimnisse von Tsatsiki, Hackfleischbällchen und mykonischen Ravioli ein. Letztere sind auf den Kykladen eine beliebte Süssigkeit. Ihre Mischung aus einer salzigen Komponente (Tirovolia oder Ricotta), kombiniert mit der Süsse von Honig, ist typisch für die griechische Küche.
Die engen Gassen von Mykonos City sind eine Sinfonie aus Weiss und Türkisblau. Sie sehen so aus, wie man sich das Postkarten-Griechenland vorstellt: Die blauen Farbtöne schmücken Fenster, Türen und Treppengeländer, und die Fassaden der Häuser mit den flachen Dächern könnten nicht weisser strahlen. Die Dichte an gehobenen Restaurants und noblen Boutiquen ist hoch. Die Schönen und Reichen finden hier definitiv Gelegenheit, ihr Geld auszugeben.
Ein empfehlenswerter Ort, um sich mit authentischen und bezahlbaren Souvenirs einzudecken, ist der Triciclo Art Shop. Hier wird Kunsthandwerk von Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Griechenland angeboten. Natürlich auch Keramik, die von der Besitzerin Eugenia Triantopoulou höchstpersönlich getöpfert wird. Auch sie ist nicht auf Mykonos aufgewachsen, sondern vielmehr «hängen geblieben» – als sie sich 2012 in die Insel und in einen Mykonier verliebte: «Was soll ich sagen? Die Insel ist atemberaubend. Wenn ich zusammenfassen müsste, was Mykonos so besonders macht, würde ich sagen, es sind die Menschen und ihre Gastfreundschaft, die Architektur, die Strände, die Granithügel im Hinterland und vor allem das Licht. Dieses Licht auf den Kykladen ist wirklich einzigartig.»
Dieser Artikel wurde erstmals im «SI Travel» publiziert, einem Magazin der «Schweizer Illustrierten».
Dieser Artikel wurde erstmals im «SI Travel» publiziert, einem Magazin der «Schweizer Illustrierten».
Mykonos, das Party-Animal? Auch Triantopoulou will mit diesem Vorurteil aufräumen: «Auf Mykonos kann man wandern und Radtouren machen. Und vor allem sehr gut essen und trinken.» Sie empfiehlt das Bier der örtlichen Brauerei Mikònu und rät zu einem Abendessen im «To Maereio». Den Absacker, das obligatorische Glas Ouzo, soll man im Bakoya Café trinken. Als die besten Strände empfiehlt sie Kalafatis und Mirsini. Diese hübschen Plätzchen sind auch in der Hochsaison nicht überfüllt, und das Wasser ist glasklar.
Kurzer Trip auf die Nachbarinsel
Die antike Insel Delos liegt übrigens ganz nah bei Mykonos und ist ebenfalls ein beliebtes Reiseziel geworden. Delos, eine unbewohnte Insel und Unesco-Weltkulturerbe, war in der Antike ein wichtiges religiöses Zentrum und wird als Geburtsort von Apollon und Artemis verehrt. Ein Must! Mit der Fähre dauert die Überfahrt gerade mal eine halbe Stunde. Dafür lohnt sich das Aufstehen auch für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer. Diese steigen übrigens am besten in einem Hotel in Mykonos City ab. Viele der angesagten Beach-Clubs sind von hier aus in kurzer Zeit zu erreichen.
Eine absolut geniale Unterkunft: das Fünfsternehotel Deos Mykonos. Es bietet alles, was man sich auf der Insel wünschen könnte: eine exklusive Lage am Hang mit Blick auf Sonnenuntergang und Hafen. Suiten, die entweder mit einem Jacuzzi oder einem privaten Pool ausgestattet sind. Sowie einen 24-Stunden-Zimmerservice, sollte man vom Feiern erst in den frühen Morgenstunden zurückkehren und nicht auf das Frühstück warten wollen. Das Hotel gehört zur Myconian Collection, die vom Paar George und Elefteria Daktylides gegründet und inzwischen von ihren vier Söhnen geführt wird.
Zum Portfolio zählen mittlerweile 14 Hotels, die an den begehrtesten Adressen der Insel zu finden sind: Mykonos City, Platis Gialos, Ornos, Elia Beach und Agrari Beach. Wer es etwas abgelegener mag, ist im Myconian Utopia Resort genau richtig. Das Hotel gehört ebenfalls zur genannten Collection und liegt rund 20 Minuten Autofahrt von Mykonos City in der Nähe des berühmten Elia Beach. Mit dem Shuttle sind es gerade mal fünf Minuten an den privaten Hotelstrand. Und am Abend ist auch hier die Sicht auf das Meer und den sagenhaften Sonnenuntergang umwerfend. Definitiv auch ein Grund, der Insel – wie bereits viele vor uns – treu zu bleiben.
Anreise: Edelweiss fliegt mehrmals pro Woche von Zürich nach Mykonos. flyedelweiss.com
«Deos Mykonos»: Fünfsternehotel mit Salzwasserpool und Sicht auf Mykonos City.
deosmykonos.gr
Kiki’s Tavern: Beliebte Taverne am Strand von Agios Sostis. instagram.com/kikis.tavern
Alemagou: Entspannter Beach-Club am Strand, lockere Vibes und internationale DJs.
alemagou.gr
Rizes-Farm: Kochkurse und gemütliche Taverne abseits des Partyrummels. rizesmykonos.com
Anreise: Edelweiss fliegt mehrmals pro Woche von Zürich nach Mykonos. flyedelweiss.com
«Deos Mykonos»: Fünfsternehotel mit Salzwasserpool und Sicht auf Mykonos City.
deosmykonos.gr
Kiki’s Tavern: Beliebte Taverne am Strand von Agios Sostis. instagram.com/kikis.tavern
Alemagou: Entspannter Beach-Club am Strand, lockere Vibes und internationale DJs.
alemagou.gr
Rizes-Farm: Kochkurse und gemütliche Taverne abseits des Partyrummels. rizesmykonos.com