Leser zu ihrem Liebesleben
Das sind die häufigsten Beziehungsprobleme in der Community

Im neuen Blick-Podcast «intim & laut» dreht sich mit Psychotherapeutin Ramona Zenger alles um Liebe, Sex und Partnerschaft. In einem interview geht sie auf den Paartherapie-Boom ein. Leserinnen und Leser teilen ihre Beziehungsprobleme und Meinungen zur Paarberatung.
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Ramona Zenger (36) ist eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Zürich. Sie bietet Therapien für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Paare und Familien an.
Foto: Raphaël Dupain

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Paartherapien boomen, häufige Gründe: Sexprobleme und Untreue, sagt Ramona Zenger
  • Umfrage mit 2400 Teilnehmern: 30 Prozent beklagen sexuelle Probleme
  • Nur 31 Prozent der Befragten berichten von problemlosen Beziehungen
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Alessandro KälinRedaktor Community

Paartherapien sind immer gefragter. Das merkt auch die anerkannte Psychotherapeutin Ramona Zenger (36). Im neuen Blick-Podcast «intim & laut» geht es mit ihr und Blick-Gesellschaftsredaktorin Sandra Casalini jede Woche um alles rund um Liebe, Lust und Beziehung. 

«intim&laut» – der Podcast über Liebe, Beziehungen, Sex und alles dazwischen

Liebe, Sex und Beziehungen – darüber unterhalten sich Blick-Gesellschaftsredaktorin Sandra Casalini und Paar- und Psychotherapeutin Ramona Zenger wöchentlich bei «intim&laut». Und sie nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Ihr Rezept: Eine Portion Lebenserfahrung, kombiniert mit viel Expertise, abgerundet mit einem Schuss Humor. Heitere Anekdoten und seriöse Einordnungen gibt es immer wieder auch gemeinsam mit prominenten Gästen.

Raphael Dupain

Liebe, Sex und Beziehungen – darüber unterhalten sich Blick-Gesellschaftsredaktorin Sandra Casalini und Paar- und Psychotherapeutin Ramona Zenger wöchentlich bei «intim&laut». Und sie nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Ihr Rezept: Eine Portion Lebenserfahrung, kombiniert mit viel Expertise, abgerundet mit einem Schuss Humor. Heitere Anekdoten und seriöse Einordnungen gibt es immer wieder auch gemeinsam mit prominenten Gästen.

Die Psychotherapeutin geht in der ersten Folge auf den steigenden Bedarf von Paartherapien ein. Der häufigsten Gründe für eine gemeinsame Therapie sei Sex und Untreue. Stimmt dies auch mit den Erfahrungen unserer Leserinnen und Lesern überein? Wir haben genauer nachgefragt. 

Beziehungsprobleme in der Leserschaft

Eine Umfrage mit über 2400 Teilnehmern zeigt, dass Probleme beim Sex mit 30 Prozent auch in der Leserschaft die meist verbreitete Belastung in der Beziehung ist. Als weitere Unstimmigkeiten folgen mangelhafte Kommunikation und häufige Streitereien mit je 14 Prozent. 

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Vertrauensprobleme wie Untreue und Eifersucht machen nur 8 Prozent der Befragten aus, während Konflikte bei der Lebens- oder Familienplanung lediglich von 4 Prozent ausgewählt wurden. Was jedoch auch aus der Umfrage hervorgeht: Nur 31 Prozent der befragten Leserschaft hat keine Probleme in der Beziehung. 

So steht die Community zu Paartherapie

Das Thema Paartherapie macht sich auch in der Kommentarspalte breit. Die Mehrheit zeigt sich skeptisch. Hans Scheidegger kommentiert etwa: «Oft ist es sinnvoller, sich zu trennen, anstatt weiterhin in einer schmerzvollen Beziehung auszuharren.» Man müsse sich entscheiden, ob man es durch die Therapie nochmals versuchen wolle, oder ein neues Kapitel beginnt. 

«Wenn die Luft draussen ist, ist sie draussen», schreibt Marcos Garcia. Er würde sein Geld lieber in einen guten Scheidungsanwalt investieren oder in eine neue Beziehung. Er führt aus: «Das ist besser, als zahlreiche Therapeuten reich zu machen und sich zu Hause weiter an einer Zweckbeziehung abzuarbeiten.» Michael Görlitz kritisiert: «Für die Psychotherapeuten lohnt es sich sicher.»

Andere aus der Leserschaft widersprechen. Mario Zipperle spricht sich für die gemeinsame Weiterentwicklung aus: «Langfristige Beziehungen basieren auf Verpflichtung, Resilienz und konstruktiver Konfliktbewältigung. Zusammen an Lösungen zu arbeiten kann die Beziehung stärken.»

Thomas Plösser schliesst sich an: «Es lohnt sich für beide Seiten, an einer Beziehung zu arbeiten. Dadurch können Liebe, Achtsamkeit und Verbindung in der Beziehung wachsen.»

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