Darum gehts
- Sturmtief Goretti bringt Orkanböen in die Schweiz
- 19 Prozent der Leserinnen treffen Vorbereitungen, viele bleiben entspannt
- Windböen über 118 km/h in Bergregionen wie Pilatus und Säntis erwartet
Ein kräftiges Sturmtief namens Goretti zieht über den Ärmelkanal und bringt in der Bretagne extreme Windböen von bis zu 160 km/h mit sich. Die Behörden haben für das Département Manche die höchste Warnstufe ausgerufen. Auch die Schweiz spürt die Kraft des Sturms: Für das Mittelland werden Windböen von 60 bis 80 km/h vorhergesagt, während es in den höheren und exponierten Bergregionen wie Pilatus oder Säntis sogar Orkanböen mit mehr als 118 km/h geben kann.
Wie gross ist der Respekt vor diesem bevorstehenden Wintersturm? Das wollten wir in einer Umfrage von unseren Leserinnen und Lesern wissen – und die Antworten zeigen ein vielfältiges Bild: Von über 4000 Teilnehmenden bereiten sich rund 19 Prozent aktiv auf den Sturm vor, während die Mehrheit von 61 Prozent die Lage aufmerksam beobachtet, aber eher entspannt bleibt. 20 Prozent nehmen den Sturm ganz gelassen.
So macht ihr euch winterfest
Einige Leserinnen und Leser haben bereits konkrete Vorbereitungen getroffen. «Ich schaue, ob genug Öl im Tank ist und die Wohnung warm genug ist. Auf dem Balkon binde ich alles fest oder hole es rein», erzählt Roman Reichmuth.
User Jonas Baumann hält eine gute Vorbereitung ebenfalls für wichtig. «Ich nehme Winterstürme ernst. In der Wohnung sichere ich lose Gegenstände auf dem Balkon, ziehe die Rollläden hoch und kontrolliere Fenster und Türen doppelt. Klingt vielleicht übervorsichtig, aber ich habe im Ausland einmal erlebt, wie ein Sturm über Nacht alles lahmgelegt hat. Seitdem bereite ich mich lieber zu gut als zu wenig vor», schreibt er.
Nicole Hoefliger verwendet eine einfache Methode, um Zugluft in der Wohnung zu verhindern: «Ich hänge Halstücher an die Wohnungstür zwecks Durchzugstopper.»
Autos schützen und Fellnasen beruhigen
Viele unserer Leserinnen und Leser denken bei ihren Vorbereitungen auf den Sturm an ihr Auto. Christian Holzer betont, wie wichtig es sei, das Fahrzeug gut zu schützen: «Alles zudecken und das Auto in die Garage stellen, wenn man eine hat.» So bleibe es vor möglichen Schäden durch den Sturm verschont.
Auch unsere Vierbeiner merken, wenn ein Sturm naht. Darum hat Leserin Lea Stoll gut vorgesorgt: «Mein Dackel wird bei Stürmen immer nervös. Deshalb gehe ich vorher noch eine ausgiebige Runde mit ihm spazieren, damit er genug Bewegung hat.» Während des Sturms bleibt sie dann möglichst im Haus. «Nicht, dass er noch vom Wind weggeweht wird. Dafür bekommt er dann extra viele Kuscheleinheiten», witzelt sie.
Bei der eigenen Sicherheit sind unsere Leserinnen und Leser ebenfalls wachsam. «Ich vermeide die Nähe zu Bäumen und achte im Verkehr besonders auf Menschen und Glatteis», erklärt Roland Schöni.
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