Neue Regeln für Reisende
So gehen Ibiza und Mallorca gegen Auto-Touris vor

Auf den Balearen wappnen sich die Behörden mit neuen Regeln für einen Auto-Ansturm in diesem Sommer. Wer auf Ibiza oder Mallorca fahren will, muss frühzeitig planen.
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Ibiza ist wunderschön, doch im Sommer führt der Tourismusverkehr zu langen Staus auf den Strassen der Insel.
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ibiza und Mallorca erwarten im Sommer 2026 einen Touristenansturm
  • Ibiza reduziert Zahl der verfügbaren Mietwagen zwischen Juni und September
  • Ausländische Autos dürfen wieder in Palmas Umweltzone, brauchen aber eine Registrierung
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Gabriel KnupferRedaktor News

Die Balearen werden in diesem Sommer besonders voll. Ein Grund dafür: Dubai fällt wegen des Iran-Krieges als Feriendestination aus – viele Feriengäste werden stattdessen auf den spanischen Mittelmeerinseln Sonne tanken. Die Behörden auf Ibiza und Mallorca wappnen sich deshalb bereits für einen Ansturm.

Die ohnehin bereits vom Massentourismus gebeutelten Inseln nehmen seit einiger Zeit auch ausländische Autofahrer ins Visier. Sowohl auf Ibiza als auch auf Mallorca gibt es Regeln, die den Tourismusverkehr reduzieren sollen. Wie musst du dich vorbereiten, wenn du in diesem Sommer trotzdem auf den Inseln fahren willst?

Ibiza erlaubt weniger Mietfahrzeuge

Die Partyinsel Ibiza begrenzt die Zahl der erlaubten Mietwagen. Zwischen dem 1. Juni und dem 30. September dürfen täglich nur noch 17'668 Fahrzeuge auf der Insel unterwegs sein, davon 14'000 Mietautos. Damit werden in diesem Sommer 2000 Ferienautos weniger auf den Strassen der Insel verkehren als im Vorjahr. Auch 2027 soll die Begrenzung für vier Monate gelten.

Da in diesem Sommer weniger Mietfahrzeuge verfügbar sind, müssten Reisende ihr Auto möglichst früh reservieren, rät die Branchenzeitschrift «Touristik Aktuell». Last-Minute-Buchungen werden durch die neue Verordnung massiv erschwert.

Bürokratie in Palma

Auf der Nachbarinsel Mallorca ging die Stadtverwaltung der Hauptstadt Palma letztes Jahr einen noch radikaleren Weg. Autos mit ausländischem Kennzeichen wurde die Fahrt in die Umweltzone im Zentrum grundsätzlich verboten. Nach heftiger Kritik gibt es nun aber eine kleine Lockerung.

Laut dem «Mallorca Magazin» dürfen unter anderem Schweizer Autos seit dem 24. März wieder in die Umweltzone des Altstadtkerns fahren, wenn ihr Fahrzeug den Euro-Abgasnormen entspricht und eine europäische Umweltplakette hat (zum Beispiel Crit'Air). Allerdings müssen sich die Fahrzeughalter mindestens fünf Tage im Voraus registrieren.

Dafür sind diverse Unterlagen nötig: Reisepass oder spanische NIE-Nummer, Führerschein, Fahrzeugausweis, Eigentumsnachweis und ein Nachweis über die Einreise auf die Insel. Einmal registriert gilt der Zugang für 30 Tage ab dem beantragten Einfahrtdatum. Auch hier gilt also: Wer fahren will, muss sich frühzeitig um die Formalitäten kümmern.

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