Wegen Deepfake-Pornos
Britische Regierung droht Tech-Bossen mit Gefängnis

Die britische Regierung greift durch und will gegen KI-generierte, sexuelle Darstellungen im Internet vorgehen. Könnten Tech-Bosse gar im Gefängnis landen?
Kommentieren
1/4
Grok, der KI-Chatbot von Musks Plattform X, geriet kürzlich in die Schlagzeilen.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Grossbritannien plant strenge Strafen gegen Plattformen mit KI-generierten Sexinhalten
  • Führungskräfte könnten persönlich haftbar gemacht und mit Haftstrafen belegt werden
  • Plattformen drohen bis zu 10 % Umsatzstrafe oder komplette Sperrung
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
RMS_Portrait_AUTOR_332.JPG
Janine EnderliRedaktorin News

Die britische Regierung verschärft den Ton im Kampf gegen KI-generierte Sexinhalte im Netz. Plattformen, die entsprechende Bilder oder Videos nicht konsequent löschen, riskieren künftig harte Konsequenzen – und zwar nicht nur finanziell.

Erstmals sollen auch Führungskräfte persönlich zur Verantwortung gezogen werden können. Im Raum stehen hohe Geldstrafen – und sogar Gefängnis, wie Medienaufsichtsbehörde Ofcom am Freitag mitteilt. 

KI-Chatbot Grok im Visier

Im britischen Parlament wird derzeit über ein Gesetz debattiert, das den Umgang mit den Deepfake-Pornoinhalten weiter verschärfen will. Bereits seit Februar ist in Grossbritannien das Erstellen und Verbreiten von Deepfake-Pornos ohne Zustimmung strafbar.

Auslöser der Debatte war unter anderem der KI-Chatbot Grok, der im Onlinedienst X integriert ist und entsprechende Inhalte generieren kann.

Konsequenzen könnten für die Plattformen erheblich sein

Die Regierung macht klar: Plattformen, die nicht schnell genug löschen, riskieren drastische Strafen – bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes oder sogar eine Sperrung.

Gleichzeitig wird in Grossbritannien auch diskutiert, ob ein Mindestalter 16 für die Nutzung von sozialen Medien eingeführt werden soll. Diverse Länder haben diese Massnahme bereits beschlossen oder überlegen sich entsprechende Regelung – darunter auch Österreich und Deutschland. 

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen