Darum gehts
- Donald Trump behauptet, Iran plant Hinrichtung von acht Frauen
- Iran stoppt Hinrichtungen, zwei Frauen schon auf Kaution freigelassen
- Proteste von Dezember 2025 bis Januar 2026 führten zu Verhaftungen
US-Präsident Donald Trump (79) behauptete am Dienstag, dass der Iran vorhabe, acht Frauen hinzurichten. «Tut ihnen nicht weh», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social und postete dazu einen Screenshot, der die acht zum Tode verurteilte Frauen zeigen soll.
Rund 24 Stunden später meldet sich Trump erneut – nachdem eine schwedische Menschenrechtsorganisation behauptet hatte, dass zwei der acht Frauen bereits auf Kaution entlassen wurden. «Sehr gute Nachrichten! Ich habe soeben erfahren, dass die acht Demonstrantinnen, die heute Abend im Iran hingerichtet werden sollten, nun doch nicht getötet werden», schreibt Trump.
Trump: «Die iranische Führung hat meine Bitte respektiert»
«Vier von ihnen werden sofort freigelassen, vier weitere werden zu einem Monat Haft verurteilt», verkündete Trump und ergänzte: «Ich weiss es sehr zu schätzen, dass der Iran und seine Führung meine Bitte als Präsident der Vereinigten Staaten respektiert und die geplante Hinrichtung gestoppt haben.»
Als Reaktion auf Trumps ersten Beitrag behauptete die iranische Justiz, einige der Frauen seien bereits freigelassen worden – ohne ihre Namen zu nennen – und keine von ihnen sei hingerichtet worden. Menschenrechtsgruppen geben an, dass mindestens zwei der anderen noch inhaftierten Frauen wegen Verbrechen angeklagt sind, die mit der Todesstrafe geahndet werden können. Alle acht Frauen wurden vor dem Hintergrund der Proteste inhaftiert, die von Dezember 2025 bis Januar 2026 andauerten.