Tragödie in Guatemala
Norwegischer Verlagserbe stirbt bei Flugzeugabsturz

Harald Stian Undrum, Erbe einer berühmten, norwegischen Verlegerdynastie starb bei einem Flugzeugabsturz in Guatemala. Auch seine schwangere Frau war an Bord der Maschine.
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Harald Undrum und seine Frau starben bei einem Flugzeugabsturz in Guatemala.
Foto: Facebook

Darum gehts

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  • Norwegischer Verlagserbe Harald Undrum und Frau sterben bei Flugzeugabsturz
  • Undrum war Nachfahre der Schibsted-Dynastie und kämpfte mit Problemen
  • 2005 erhielt er eine Bewährungsstrafe wegen unachtsamer Hehlerei
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Janine EnderliRedaktorin News

Tragödie in Guatemala: Der norwegische Verlagserbe Harald Stian Undrum (†53) und seine schwangere Ehefrau Judith M.* (†26) sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Dies berichtet die norwegische Zeitung «Dagbladet», die eine entsprechende Bestätigung von der Familie erhielt. 

Harald Undrum war ein Nachfahre der Schibsted-Dynastie, die zu den bekanntesten Verlegerfamilien Norwegens zählt.

Der Schibsted-Verlag, gegründet im 19. Jahrhundert vom Buchdrucker Christian Schibsted, umfasst heute grosse skandinavische Medien wie «VG» und «Aftenposten».

Schwierige Episoden

Undrum wurde 1973 in London geboren und als Baby von einer der reichsten Familien Norwegens adoptiert. Seine Adoptivmutter erbte später einen beträchtlichen Teil des Schibsted-Vermögens, das teilweise in einen Treuhandfonds floss.

Trotz seines privilegierten Starts ins Leben hatte Undrum früh Schwierigkeiten und erlebte auch problematische Phasen: Eine diagnostizierte Lese- und Schreibschwäche führte dazu, dass er eine Spezialschule in England besuchte. 

Zu Bewährungsstrafe verurteilt

Nach seiner Rückkehr nach Norwegen 1998 geriet Undrum in einen Finanzskandal. Er lieh einem Finanzier eine grosse Summe Geld, was ihn selbst in eine prekäre Lage brachte.

2005 wurde er wegen «unachtsamer Hehlerei» zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt. Mit seiner damaligen Frau zog Undrum schliesslich nach Spanien, hatte aber weiterhin mit Problemen zu kämpfen. Es folgte die Scheidung und 2025 der Konkurs. Mit seiner zweiten Frau hoffte er auf einen Neuanfang. Das Paar erwartete ein gemeinsames Kind. Weshalb sich das Paar in Guatemala aufhielt, ist unklar. 

* Name bekannt 

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