ICE-Protestmarsch in Mailand vor Olympia-Eröffnung
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Jugendliche ziehen durch Stadt:ICE-Protestmarsch in Mailand vor Olympia-Eröffnung

Polizei mit Grossaufgebot
Proteste in Mailand gegen ICE-Agenten an Olympiade

Am Freitag protestieren in Mailand Hunderte gegen ICE-Beamte bei den Olympischen Spielen. Die US-Einwanderungsbehörde steht wegen harter Aktionen in der Kritik, darunter zwei tödliche Einsätze. Die Proteste blieben friedlich.
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Hunderte demonstrieren in Mailand gegen die Präsenz von ICE-Agenten an den Olympischen Spielen.
Foto: imago/Independent Photo Agency Int.

Aus Protest gegen die Anwesenheit von Beamten der US-Einwanderungspolizei ICE bei den Olympischen Winterspielen sind mehrere Hundert Studenten durch Mailand gezogen. Bei dem Demonstrationszug durch die Innenstadt waren Plakate wie «ICE out» zu sehen.

An eine Wand sprühten mehrere schwarz gekleidete Männer den Slogan «Fuck ICE». Die Proteste verliefen bis zum frühen Nachmittag friedlich.

Am Abend versammeln sich viele weitere Demonstranten in der Nähe des San-Siro-Stadions, in dem die Eröffnungsfeier der Spiele stattfindet. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort und verhindert, dass sich die Gruppe dem Stadion nähert. Das berichtet das italienische Medium «Local Team».

Schutz von US-Offiziellen

Die US-Einwanderungspolizei steht in der Kritik wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten in den Vereinigten Staaten, bei dem auch zwei Menschen getötet wurden. In der US-Olympiadelegation sollen sich ICE-Beamte um den Schutz von Offiziellen wie US-Vizepräsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio (54) kümmern. Italiens rechte Regierung betonte mehrfach, dass die ICE-Angehörigen auf den Strassen nicht zum Einsatz kämen.

Vance kam unterdessen in Mailand mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zusammen. Dabei lobte er die Organisatoren der Spiele für «ausgezeichnete Arbeit». Bei der grossen Eröffnungsfeier am Abend werden etwa 50 Staats- und Regierungschefs anwesend sein. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella (84) wird die Wettbewerbe offiziell für eröffnet erklären. Die Schweiz wird durch Bundespräsident Guy Parmelin (66) vertreten.

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