Darum gehts
- USA und Israel griffen am 28. Februar Iran an, 50 Tote
- Znacht-Täuschung: Militär inszenierte Rückzug, um Angriff vorzubereiten
- Über 50 Regime-Chefs laut US-Angaben bei Angriff getötet
Präzise, heftig, mit grosser Entschlossenheit: Am Samstag haben die USA und Israel mit einem Überraschungsangriff die iranische Führung ins Visier genommen. Über 50 Regime-Chefs starben laut amerikanischen Angaben.
Ein israelischer Militärvertreter enthüllte nun Details über die Geheimoperation, die den Erfolg des Angriffs sicherte. Drei Wochen vor dem Angriff sei klar gewesen, dass eine Eskalation bevorstand, verriet der Vertreter der israelischen Streitkräfte am Mittwoch im Gespräch mit Journalisten. «Wir wussten, dass wir auf eine weitere Konfrontation zusteuerten.»
Znacht-Trick führte zu Täuschung
Um den Angriff möglichst unbemerkt vorzubereiten, starteten Israel und die USA ein gezieltes Täuschungsmanöver. Ziel war es, den Iran in Sicherheit zu wiegen und den Überraschungseffekt zu maximieren.
Nach Informationen des Militärvertreters bestand die Sorge, dass auffällige Truppenbewegungen am Freitagabend rund um den zentralen Militärkomplex in Tel Aviv Verdacht erregen könnten.
Deshalb inszenierte die Armee am Vorabend der Offensive einen scheinbaren Rückzug ins Wochenende. «Am Freitag des Angriffs vermittelten die IDF bewusst den Eindruck, das Militär fahre für das Wochenende herunter. Wir veröffentlichten Fotos und Informationen, die nahelegten, dass IDF-Mitarbeiter und die oberste Führung nach Hause zum Schabbat-Abendessen gingen», so der israelische Militär.
Militärs kehren getarnt zurück
Hochrangige Generäle verliessen demonstrativ das Hauptquartier in Tel Aviv und fuhren zu ihren Familien.
Doch in Wahrheit kehrten viele von ihnen später heimlich – zum Teil getarnt – ins Hauptquartier zurück. Schliesslich wurde der Angriff in den frühen Morgenstunden gestartet.