Nach Terror in den USA – Experten ordnen ein
Ist der IS jetzt zurück?

Der IS erstarkt: Dschihadistische Anschläge im Westen nehmen zu. Die neue Taktik der Dschihadisten setzt auf Einzeltäter und soziale Medien. Sicherheitsbehörden stehen vor grosser Herausforderung – und Experten warnen. Eine Analyse.
Publiziert: 03.01.2025 um 18:57 Uhr
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Aktualisiert: 04.01.2025 um 10:23 Uhr
Um den IS wurde es lange immer ruhiger. Anschläge wie jener in New Orleans könnten laut Experten in Zukunft jedoch wieder häufiger vorkommen.
Foto: DUKAS
Um den IS wurde es lange immer ruhiger. Anschläge wie jener in New Orleans könnten laut Experten in Zukunft jedoch wieder häufiger vorkommen.
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Darum gehts

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Chiara SchlenzAusland-Redaktorin

Die tödliche Attacke auf der Bourbon Street in der US-Stadt New Orleans am Neujahrstag schockierte die Welt. Der US-Armee-Veteran Shamsud-Din Jabbar (†42) raste mit einem gemieteten Pickup-Truck in eine Menge feiernder Menschen, riss 14 in den Tod und verletzte 35 weitere. Der Todesfahrer war laut US-Behörden Sympathisant des Islamischen Staates (IS). Auf den ersten Blick scheint der Angriff ein isoliertes Ereignis zu sein. Experten warnen aber, dass der IS möglicherweise eine neue Phase des Terrors eingeläutet hat – subtil, effektiv und schwer greifbar.

Der Anschlag in New Orleans ist nicht das erste Anzeichen dafür, dass der IS neue Wege geht. Bruce Hoffmann, Experte für Terrorismus am «Council on Foreign Affairs», merkte gegenüber «The Economist» an, dass 2024 «das Jahr der Wiederauferstehung» der Organisation war. Tatsächlich sank die Anzahl der dschihadistischen Anschläge im Westen seit 2016 stetig, der IS war sichtbar geschwächt. Doch im letzten Jahr stieg die Zahl der dschihadistisch motivierten Anschläge in den USA und Europa wieder an. Was steckt hinter dem Wiedererstarken?

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