«Wir führen rund um die Uhr Luftangriffe durch!»
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Leavitt zu Iran-Operation:«Wir führen rund um die Uhr Luftangriffe durch!»

Nach Hegseth-Ankündigung – jetzt tritt Trumps Pressesprecherin vor die Medien
Wie geht es weiter mit «Operation Epic Fury»?

Die Pressesprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, hält am Mittwoch die erste Pressekonferenz nach Ausbruch des Iran-Krieges. Viele Fragen dürften sich deshalb um das militärische Vorgehen der USA und Israel drehen. Blick berichtet live.
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Karoline Leavitt tritt heute Abend (Schweizer Zeit) vor die Medien.
Foto: IMAGO/SOPA Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hielt Mittwoch erste Konferenz seit Kriegsausbruch
  • Trump kritisierte Spanien und Grossbritannien wegen angeblicher Iran-Krieg-Unterstützung
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Janine EnderliRedaktorin News
20:32 Uhr

Verwirrung um Militärzusammenarbeit zwischen Spanien und USA

Der spanische Aussenminister José Manuel Albares weiss nicht, was Trump-Sprecherin Karoline Leavitt meint.
Foto: keystone-sda.ch

Die Pressesprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt (28), hat im Rahmen der Pressekonferenz am Mittwoch erklärt, Spanien habe zugestimmt, mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten.

Am Dienstag hatte Trump gedroht, den gesamten Handel mit dem südeuropäischen Land einzustellen, nachdem Madrid den USA die Nutzung seiner Militärstützpunkte im Rahmen der Operation im Iran untersagt hatte. Spanien habe Trumps Botschaft nun «laut und deutlich» verstanden, sagte Leavitt. Sie ergänzte, dass Trump von allen europäischen Verbündeten eine Zusammenarbeit bei der Operation erwarte. 

Die spanische Regierung wies die Darstellung Leavitts jedoch prompt und entschieden zurück. Aussenminister José Manuel Albares(53) erklärte in einem Interview mit dem Radiosender Cadena SER: «Die Position der spanischen Regierung zum Krieg im Nahen Osten, den Bombenangriffen im Iran und der Nutzung unserer Stützpunkte hat sich kein bisschen geändert.»

«Unsere Position ‹Nein zum Krieg› bleibt klar und unmissverständlich», fügte er hinzu und gab an, «keine Ahnung» zu haben, worauf Leavitt sich bezog. «Es gibt ein Abkommen, ein bilaterales Abkommen, und außerhalb dieses Abkommens werden keine spanischen Militärbasen genutzt. Jede Operation muss im Rahmen der Vereinten Nationen erfolgen.» 

Abschliessend erklärte Albares: «Spanien ist ein souveränes Land, das seine eigenen aussenpolitischen Entscheidungen trifft.»

20:02 Uhr

«USA greifen niemals zivile Ziele an»

Bei dem Angriff der USA soll eine Schule im Iran getroffen worden sein. Mehr als 160 Menschen seien getötet worden, die meisten davon Kinder. Die Schule liegt nahe einer Anlage der Revolutionsgarden. Darauf angesprochen, betont Leavitt, dass die «USA niemals zivile Ziele angreifen». 

Die Pressekonferenz ist damit vorbei. 

19:56 Uhr

Darum entschied sich Trump für die Iran-Attacke

Was waren die Bedrohungen für die USA, dass der Iran in der Art angegriffen werden musste? 

Leavitt erklärt, dass Donald Trump die Entscheidung für den Angriff nicht alleine getroffen habe und nicht aufgrund seiner Gefühle. Es gab Fakten, die dem zugrunde lagen. Zum Beispiel, dass der Iran verstärkt auf sein Raketenprogramm mit Atomwaffen gesetzt hat. Hinzukamen die Gespräche mit dem Iran, die zu nichts geführt hätten. Zusammen mit weiteren hochrangigen Vertrauten habe er sich am Ende für den Angriff entschieden.

19:51 Uhr

Das ist Trumps 4-Punkte-Plan

Karoline Leavitt erklärt, dass Epic Fury vier Schritten folgt. 

1. Das Raketenprogramm des Irans zerstören

2. Die iranische Marine ausschalten

3. Das Terrorregime im Iran vernichten

4. Den Iran stoppen, nukleare Waffen herzustellen

19:45 Uhr

«Der Iran wird schwächer. Tag für Tag»

Leavitt zählt auf, wie die USA dem Iran Schaden zugefügt haben. Entscheidende Ziele wurden getroffen und zerstört. «Der Iran wird schwächer. Tag für Tag.»

Dann betont sie, dass die USA bestens vorbereitet sind für weitere Angriffe und Attacken. Werden US-Soldaten in den Nahen Osten geschickt? «Es ist nicht Teil von Operation Epic Fury. Es bleibt aber eine Option für Präsident Trump.»

19:40 Uhr

Ausreichend Öl

Auf die steigenden Ölpreise angesprochen, erklärt Leavitt, dass die Regierung gerade alles tue, damit die USA ausreichend Öl haben und die Preise nicht so sehr steigen.

Erneut wird nach den US-Bürgern im Nahen Osten gefragt. Leavitt zählt auf, was die USA alles unternehmen, damit jeder einzelne US-Bürger, der nach Hause will, auch die Möglichkeit hat. 

Wie viele Flüge gibt es? Eine genaue Zahl kann Leavitt nicht nennen. 

19:36 Uhr

Hinweise, den Iran zu verlassen

6000 US-Bürger befinden sich noch im Nahen Osten. Hätte Trump nicht schon zuvor etwas dafür machen können, dass sich weniger US-Bürger in der Region aufhalten? Leavitt erklärt, dass es im Vorfeld immer wieder Hinweise gab und Anweisungen, den Nahen Osten zu verlassen oder sich erst gar nicht dort aufzuhalten. Dabei ging es auch speziell um den Iran. 

Es gibt mittlerweile eine Internetseite, wo sich US-Bürger melden können. Alle sollen ausgeflogen werden. «Das ist Trump wichtig.»

19:33 Uhr

«Trump musste eine Entscheidung treffen»

Die Stellungnahme ist beendet. Die Fragerunde hat begonnen. Es geht um den Moment, wann Trump sich dazu entschlossen hat, den Iran anzugreifen. Die Verhandlungen seien im Sand verlaufen. Und es gab die Befürchtung, dass der Iran als Erstes einen Angriff starten könnte. «Trump musste eine Entscheidung treffen», so Leavitt. Sie spricht weiter von Terroristen an der Spitze des Irans, die ausgeschaltet werden mussten. Sie wiederholt abermals: «Der Iran wollte keinen Frieden.»

19:29 Uhr

«Wir werden jeden US-Bürger nach Hause holen»

«Wir werden jeden US-Bürger nach Hause holen», so Leavitt. Zuvor sprach sie über die Menschen, die noch im Nahen Osten sind und versuchen, nach Hause, in die USA, zu fliegen. 

19:27 Uhr

«Trump blufft nicht»

«Iran hat den friedlichen Weg ausgeschlagen. Die Terroristen an der Spitze des Landes wollten weiter an den nuklearen Waffen arbeiten.» Die Bedrohung war real. Für alle, für die Menschen in den USA. Operation Epic Fury, der Angriff auf den Iran durch die USA, habe das beendet. 

Die Attacke zeige klar: «Trump blufft nicht». «Dass diese brutalen Terroristen getötet werden, ist gut für die Welt», so Leavitt. 

Es läuft immer gleich ab: Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt (28) kommt in den Raum, beantwortet fleissig Fragen zu allen möglichen politischen Themen und zieht sich wieder zurück. Es ist ein ordentlicher Termin, der jede Woche abgehalten wird. 

Das Pressebriefing vom Mittwoch dürfte jedoch mit erhöhter Spannung erwartet werden. Der Grund: Es ist der erste Anlass Leavitts seit Kriegsausbruch. 

Welche Themen kommen zur Sprache?

Damit dürfte das Thema auch eine zentrale Rolle bei der Pressekonferenz einnehmen. Bereits am Mittwochnachmittag traten Pete Hegseth und General Dan Caine vor die Medien. Sie erörterten vor allem die nächsten Kampfphasen der USA. Hier kannst du die Pressekonferenz nachlesen. 

Weiter könnte auch das Verhältnis Trumps zu den Regierungen in Spanien und Grossbritannien zur Sprache kommen. Trump hatte Premierminister Pedro Sánchez sowie den britischen Premier Keir Starmer jüngst heftig kritisiert und ihnen fehlende Unterstützung im Iran-Krieg vorgeworfen. 

Bei Blick bleibst du auf dem Laufenden. Wir tickern die Pressekonferenz live ab 19 Uhr. 

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