Darum gehts
- Pressekonferenz am Mittwochnachmittag im Pentagon
- General Caine und Kriegsminister Hegseth treten vor die Medien
- Angriffe auf US-Einrichtungen nehmen zu
Diese Ziele wollen die USA im Iran erreichen
Pete Hegseth und Dan Caine sind am Mittwoch erneut vor die Medien getreten. Es war ein entschlossener Auftritt, der eine klare Botschaft beherbergt: Die USA werden nicht aufhören, bis alle Ziele erreicht sind.
«Wir werden in drei Phasen vorgehen», verkündete Stabschef Dan Caine.
1. Raketenanlagen: «Wir nehmen das ballistische Raketensystem des Iran ins Visier, um zu verhindern, dass es die US-Streitkräfte und Partner in der Region bedroht.»
2. Marine: «Wir zerstören ihre Marine und schwächen ihre Kapazitäten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, weltweit Operationen durchzuführen.»
3. Iran soll Kampfkraft verlieren: «Wir wollen sicherstellen, dass sie ihre Kampfkraft nicht schnell wieder aufbauen können.
Diese drei Phasen werden laufend fortschreiten. Hierzu kündigt Caine auch ein Vorrücken in Gebiete weiter im iranischen Hinterland an. Hegseth ergänzt mit den Worten: «Wir werden sie finden und wir werden sie töten.»
Es steht und fällt alles mit dem US-Präsidenten
Hegseth bekräftigt zum Schluss der Fragerunde erneut das entschlossene Vorgehen gegen den Feind. Es sei noch nicht klar, wie lange die Operation dauern wird, doch alle würden am gleichen Strick ziehen.
«Wir geben den Ton vor und die einzige Grenze ist Präsident Trumps Wunsch, im Iran-Krieg bestimmte Ziele zu erreichen», sagt Hegseth zum Schluss. Dann endet das Pressebriefing abrupt.
Wird jetzt Nato-Artikel 5 aktiviert?
Auf die Frage einer Journalistin nach der iranischen Rakete, die Richtung Türkei geflogen ist, erklärt Hegseth, dass die USA Kenntnis vom Vorfall haben. «Wir prüfen gerade, wer beteiligt war.»
Er glaube jedoch nicht, dass die abgefangene Rakete die Auslösung von Artikel 5 des Nato-Vertrags über kollektive Verteidigung zur Folge haben könnte.
Angriff auf Mädchenschule?
Ein Journalist will wissen, ob es mehr Informationen bezüglich des Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran gibt, bei dem es Dutzende zivile Opfer gab. Hegseth bekräftigt, dass der Vorfall untersucht werde. «Wir greifen keine zivilen Ziele an, das kann ich sagen.»
«Diese Operationen sind gefährlich und komplex»
Caine räumt ein, dass die Operationen enorm gefährlich seien. «Das Risiko ist hoch. Wir dürfen nie vergessen: Das ist Gefecht.» Die US-Streitkräfte würden jedoch «unglaubliche Arbeit» leisten.
Nun ist die Fragerunde eröffnet.
«Werden weitere Ziele im Hinterland ins Visier nehmen»
Der General ehrt zunächst vier von sechs Soldaten, die im Iran-Krieg bisher ums Leben gekommen sind. Er spricht den Familien sein Beileid aus. «Wir stehen in diesen schweren Stunden an eurer Seite.»
Nun kommt der General auf das operative Geschäft zu sprechen. Caine verkündet, dass die USA nun weiter ins iranische Kernland vordringen und dort Ziele angreifen wollen. Iranische Raketenanlagen und Standorte der Marine sollen ausser Gefecht gesetzt werden. «Nur so können wir den Druck aufrechterhalten.»
Weiter soll sichergestellt werden, dass die Iraner ihre Kapazitäten nicht umgehend wieder aufbauen können.
«Haben unbegrenzten Vorrat an Freifallbomben»
Hegseth sagt, die USA und Israel stünden mit ihren Angriffen auf den Iran erst am Anfang. «Weitere Wellen werden bald folgen.»
Er fügt hinzu, dass die USA über einen unbegrenzten Vorrat an Freifallbomben verfügen. Mit diesen Worten gibt Hegseth das Wort an General Dan Caine weiter.
USA versenken iranisches Schiff im Indischen Ozean
Der Kriegsminister beschreibt, wie die amerikanische Marine ein iranisches Schiff im Indischen Ozean zum Sinken gebracht hat. «Sie haben nichts mehr», erklärt der 45-Jährige. Er erwähnt diesen Vorfall als Beispiel für das Vorgehen der Amerikaner auf See.
Neben dem Luftraum seien auch die Gewässer komplett unter der Kontrolle der USA. «Wir werden sie finden und wir werden sie töten.»
«Totale Kontrolle über den Luftraum»
Hegseth geht auf die vollständige Kontrolle des Luftraums ein, die die USA und Israel bald vollständig erreichen werden. «Die iranischen Führer werden in den Himmel schauen – und nur israelische und amerikanische Jets sehen. Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen», beschreibt Hegseth die aktuellen Operationen, die vor allem darauf abzielen würden die Raketenwerfer der Iraner komplett zu zerstören.
«Wir können diesen Kampf ohne Probleme so lange weiterführen, wie wir wollen», betont der Amerikaner.
Es geht los
Pete Hegseth und General Caine betreten das Podium im Pentagon. «Amerika ist am Gewinnen. Entschlossen und gnadenlos.» Mit diesen Worten begrüsst der Pentagon-Chef die Anwesenden.
«Die Operation Epic Fury dauert erst vier Tage – und wir haben schon so viel erreicht. Wir haben erst angefangen, Irans Fähigkeiten zu zerstören!»