Ein Toter und 14 Verletzte
Zwei weitere Zugunfälle in Spanien kurz nach Katastrophe

Kurz nach der tödlichen Katastrophe in Andalusien am Sonntag verunglücken in Spanien weitere Züge. In der Region Katalonien kommt es innert kurzer Zeit zu zwei Unfällen. Ein Lokführer kommt dabei ums Leben.
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Zwei Züge der katalonischen Regionalbahnen verunfallten am Dienstagabend.
Foto: X / @ Rodalies Catalunya
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Mattia JutzelerRedaktor News

Weitere Bahnunfälle erschüttern Spanien. Nur zwei Tage nach der Zugkatastrophe mit 42 Todesopfern in der Region Andalusien krachte es auch in Katalonien. Hier gab es am Dienstagabend innert kurzer Zeit gleich zwei Zugunfälle.

Wie «El Pais» berichtet, stürzte auf der Strecke zwischen den Städten Rodalies und Gelida eine Stützmauer ein, als ein Regionalzug vorbeifuhr. Der Lokführer kam dabei ums Leben, 14 weitere Menschen wurden verletzt. Die Stützmauer war wohl durch die starken Regenfälle in der Region destabilisiert worden.

Alarmstufe Rot wegen Sturm «Harry»

Beim zweiten Unfall in der Nähe der Stadt Girona entgleiste ein Zug wegen Steinschlägen infolge eines Sturms. Verletzt wurde niemand.

Grund für die neuen Unfälle ist der Sturm «Harry». Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen starken Niederschlägen Alarmstufe Rot ausgerufen. Ein Mann starb in seinem Auto, das von den Wassermassen in einem normalerweise trockenen Flussbeet mitgerissen wurde.

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