Darum gehts
- Im August 2025 starb Liana K. (16) nach Zugstoss in Friedland
- Der Täter Muhammad A. soll wegen diagnostizierter Schizophrenie schuldunfähig sein
- A. ist ein abgelehnter Asylbewerber und hätte bereits ausgeschafft sein müssen
Die Attacke im August 2025 schockierte Deutschland: Der Iraker Muhammad A.* (31) soll die junge Ukrainerin Liana K.* (†16) vor einen durchfahrenden Güterzug gestossen haben. Das Flüchtlingsmädchen starb auf dem Gleisbett des Bahnhofs Friedland.
DNA-Spuren des Irakers an der Schulter von Liana zeigten: A. muss die Jugendliche mit voller Wucht geschubst haben. Eine zufällige Berührung schlossen die Ermittler aus. Dennoch wird keine Anklage gegen A. erhoben, wie die deutsche «Bild» berichtet.
Kein Prozess wegen Schizophrenie
Laut der Staatsanwaltschaft hat der A. die tödlichen Verletzungen von Liana zwar zumindest billigend in Kauf genommen. Doch er soll die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit ausgeführt haben. Bei dem Beschuldigten sei eine Schizophrenie festgestellt worden.
Statt eines Prozesses will die Staatsanwaltschaft nun die dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt. Besonders tragisch: Der Iraker hätte eigentlich gar nicht mehr in Deutschland sein sollen.
Asylantrag bereits 2022 abgelehnt
Der Asylantrag von A. war bereits im Dezember 2022 abgelehnt worden. Doch er klagte gegen seine Abschiebung und blieb in Deutschland. Erst im Februar 2025 wurde seine Klage abgewiesen. Ein Antrag auf Abschiebehaft wurde abgelehnt.
A. war bereits in der Vergangenheit auffällig geworden. Im November 2024 wurde er wegen einer exhibitionistischen Handlung zu einer Geldstrafe verurteilt.
* Namen bekannt