Trump verkündet
«Luftraum über Venezuela vollständig gesperrt»

Donald Trump erklärt den Luftraum über Venezuela für gesperrt: «An alle Fluggesellschaften, Piloten, Drogenhändler und Menschenhändler: Bitte beachten Sie, dass der Luftraum über und um Venezuela vollständig gesperrt ist», schreibt der US-Präsident auf Truth Social.
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Donald Trump rasselt gegenüber Venezuela schon länger mit dem Säbel.
Foto: KEYSTONE

Darum gehts

  • So viele US-Truppen in Karibik stationiert wie schon lange nicht mehr
  • Rund 80 Menschen bei Angriffen auf angebliche Schmugglerboote getötet

  • US-Präsident Donald Trump sperrt Luftraum über Venezuela
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Georg NopperRedaktor News

Steht ein Angriff der USA auf Venezuela kurz bevor? Nach mehreren tödlichen Angriffen auf angebliche Drogenschiffe in der Karibik und dem Zusammenzug von US-Kriegsschiffen vor der Küste des südamerikanischen Landes verkündet US-Präsident Donald Trump (79) die Sperrung des Luftraums über Venezuela. 

«An alle Fluggesellschaften, Piloten, Drogenhändler und Menschenhändler: Bitte beachten Sie, dass der Luftraum über und um Venezuela vollständig gesperrt ist», schreibt der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Trump droht dem Land schon länger mit einem militärischen Angriff. 

Rund 80 Menschen bei Angriffen auf Boote getötet

Trump wirft dem venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro (63) vor, der Kopf eines Drogenkartells zu sein, das die USA mit Fentanyl überschwemmt. Bei den Angriffen der US-Armee auf angebliche Schmugglerboote in der Karibik wurden bereits rund 80 Menschen getötet. Beweise, dass die Betroffenen in Drogenschmuggel verwickelt waren, wurden nie vorgelegt. 

Maduros angebliches Drogenkartell, das Kartell der Sonnen, wurde von den USA unlängst als Terrororganisation eingestuft. In der Karibik sind so viele US-Truppen stationiert wie schon lange nicht mehr. Trump sprach sogar schon mehrmals davon, Bodentruppen zu entsenden. Zuletzt sprach Trump am Donnerstag beim traditionellen Thanksgiving-Anruf an Militärangehörige von «US-Einsätzen an Land, um Drogenschmuggler zu stoppen». Solche könnten «sehr bald» starten.

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Kuba: «Militärische Aggression und psychologische Kriegsführung»

Derweil wirft Kubas Aussenminister Bruno Rodríguez den USA vor dem Hintergrund ihrer erhöhten Militärpräsenz «anhaltende elektromagnetische Interferenzen» in der Region vor. Solche Störungen können die Kommunikations- und Navigationssysteme von Flugzeugen beeinträchtigen. Insbesondere Venezuela sei davon betroffen, schrieb Rodríguez auf der Plattform X. Dies sei Teil der Eskalation der «militärischen Aggression und psychologischen Kriegsführung» Washingtons gegen Caracas, kritisierte der kubanische Minister.

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