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Video zeigt Ausmass der Zerstörung:Hurrikan Milton hat ganze Dächer mitgerissen

Er wurde an einem Zaun festgebunden
Happy End für zurückgelassenen Bullterrier Trooper

Der tropische Wirbelsturm Milton ist in Florida auf Land getroffen. Er hat schwere Überschwemmungen verursacht. Die News im Liveticker.
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Der Hurrikan hinterlässt Tote und Verletzte.
Foto: RMS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hurrikan Milton fegte über Florida hinweg
  • Mindestens 17 Menschen starben
  • Der Schaden beläuft sich auf rund 50 Milliarden US-Dollar

Der auf Florida zusteuernde Sturm Milton wurde von der höchsten Stufe 5 auf eine 4 zurückgestuft, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA mitteilt. Er könnte jedoch im Verlauf des Tages wieder die stärkste Stufe erreichen und droht den bereits sturmgeplagten US-Bundesstaat erneut hart und mit möglicherweise katastrophalen Folgen zu treffen.

Das NHC teilte am Montag (Ortszeit) mit, inzwischen habe der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 257 Kilometern pro Stunde. Den Vorhersagen zufolge wird Milton zunächst über die mexikanische Halbinsel Yucatán hinwegfegen und dann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an der Westküste von Florida auf Land treffen.

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John Morales stockt immer wieder die Stimme:Meteorologe von Emotionen überwältigt

«Ein unglaublicher Sturm»

In Anbetracht der drohenden Katastrophe war der Wetterexperte des Senders NBC 6 South Florida, John Morales, den Tränen nahe. «Es ist einfach ein unglaublicher, unglaublicher, unglaublicher Hurrikan», so Morales. Nachdem er kurz leer schlucken musste, fuhr er fort: «Der Druck ist in zehn Stunden um 50 Millibar gefallen. Entschuldigung. Das ist einfach schrecklich.»

Der Sturm hatte innerhalb kurzer Zeit schnell an Kraft gewonnen und wurde zunächst vom NHC binnen weniger Stunden von 3 auf 5 hochgestuft. Die Behörde erklärte, dass Milton bis zu seinem Auftreffen auf Land ein «extrem gefährlicher Hurrikan» bleiben werde. Die Chefin der US-Katastrophenschutzbehörde Fema, Deanne Criswell, sagte dem Sender ABC, die Bundesbehörden seien auf den Sturm vorbereitet, die regionalen Behörden erhielten zusätzliche Mittel.

Floridas Gouverneur Ron DeSantis rief für zahlreiche Bezirke den Notstand aus. Für Montag wurden erste Evakuierungen angeordnet, darunter auch in Teilen der Metropolregion Tampa mit mehr als drei Millionen Einwohnern, was zu etlichen Staus führte. «Bleibt der Sturm auf seinem derzeitigen Kurs, wird es der schlimmste Sturm sein, der das Gebiet von Tampa seit über 100 Jahren getroffen hat», erklärte der nationale Wetterdienst.

Lange Autoschlangen

Für die Westküste Floridas wurde für Dienstagabend oder den frühen Mittwoch eine grosse Sturmflut vorhergesagt, bei der das Wasser in Tampa bis zu 3,6 Meter steigen könnte. Aufgrund heftiger Regenfälle wurde vor örtlichen Sturzfluten gewarnt.

Foto: RMS

In der Innenstadt von Orlando warteten die Menschen in langen Autoschlangen, um Sandsäcke einsammeln zu können. Er könne sich mit seinen Haustieren in Georgia in Sicherheit bringen, sagte der 32-jährige Tony Carlson der Nachrichtenagentur AFP. «Die Menschen glauben, dass es ziemlich schlimm werden wird.» Die 29-jährige Maria Torres sagte, ihre Familie habe nicht vor, den Ort zu verlassen. Sie habe sich mit einem Generator, Lebensmitteln und Wasser vorbereitet.

«Sintflutartige Regenfälle»

Auch im mexikanischen Bundesstaat Yucatán bereiteten sich die Menschen auf die Ankunft des Hurrikans vor. Arbeiter verbarrikadierten Glastüren und Fenster, Fischer zogen ihre Boote an Land. Zudem wurden die Schulen geschlossen. Im Onlinedienst X warnte die neue mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum die Bevölkerung vor der Möglichkeit «sintflutartiger Regenfällen».

Florida und weitere Bundesstaaten im Südosten der USA waren erst Ende September von dem Sturm «Helene» heimgesucht worden. Der Sturm, der mit Hurrikan-Stärke 4 auf die Küste getroffen war, richtete massive Schäden an. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder komplett zerstört, vielerorts wurde die Stromversorgung lahmgelegt.

Nach bisherigen Angaben der US-Behörden kamen mindestens 225 Menschen durch «Helene» ums Leben, darunter mindestens 15 in Florida. Damit ist «Helene» nach dem Hurrikan «Katrina» im Jahr 2005 der folgenschwerste Sturm, der in den vergangenen 50 Jahren das Festland der USA heimgesucht hat.

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