Das ist der riesige Eisblock am Mount Everest
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Über 1000 Bergsteiger warten:Das ist der riesige Eisblock am Mount Everest

Everest-Bergsteiger hängen fest
Riesiger Eisbrocken blockiert Weg zum Gipfel

Ein gigantischer Serac blockiert den Aufstieg zum Mount Everest. Fachleute arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung.
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Der Khumbu-Eisbruch gilt ohnehin schon als tückisch. Jetzt blockiert dort ein Eisbrocken die Mount-Everest-Route.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein massiver Eisblock blockiert seit zwei Wochen den Mount Everest.
  • Der Eisblock gefährdet die Frühlingssaison, Hunderte Genehmigungen wurden erteilt.
  • Über 1000 Menschen, darunter 98 Chinesen, warten im Basislager auf den Aufstieg
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Marian NadlerRedaktor News

Ein grosser Eisbrocken blockiert die Aufstiegsroute zum Mount Everest. Das berichtet die «South China Morning Post». Der Eisbrocken birgt das Risiko von Verzögerungen in der Gipfelsaison am höchsten Berg der Welt, teilten offizielle Stellen mit. 

Seit fast zwei Wochen behindere demnach ein Serac – ein Eisblock aus Gletschereis – die Arbeiten hoch qualifizierter Bergsteiger in Nepal. Sie hatten als Vorbereitung auf die kommende Frühjahrssaison im vergangenen Monat mit dem Anbringen von Seilen und Leitern am Mount Everest begonnen. 

«Eisfallärzte» sollen Frühlingssaison retten

Der Eisblock befindet sich oberhalb des ohnehin schon tückischen Khumbu-Eisbruchs, einer steilen, etwa 600 Meter hohen Abbruchkante am Khumbu-Gletscher. «Wir warten darauf, dass es schmilzt, und gehen davon aus, dass es sich in ein paar Tagen auflösen wird», so einer der sogenannten «Eisfallärzte», die am Mount Everest arbeiten.

Um höher hinauf zum Mount Everest zu gelangen, müssen Bergsteiger den Khumbu-Eisbruch überqueren. Die Stelle lässt sich als ein sich ständig veränderndes Labyrinth aus Gletscherspalten und Eisblöcken beschreiben.

900 Klettergenehmigungen bereits erteilt

Nach Angaben des nepalesischen Tourismusministers wird die Route üblicherweise in der dritten Aprilwoche geöffnet. «Ein Team aus Experten und hoch qualifizierten Guides wird dorthin reisen, um die Lage zu beobachten und gegebenenfalls einen Alternativplan zu entwickeln», sagte ein Sprecher des Ministeriums. «Wir versuchen sicherzustellen, dass es zu keinen Verzögerungen kommt, notfalls auch durch den Abwurf von Hilfsgütern per Helikopter, damit die Routen planmässig vorbereitet werden können.»

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Nepal beherbergt acht der zehn höchsten Gipfel der Welt und lockt jeden Frühling, wenn die Temperaturen wärmer und die Winde ruhiger sind, Hunderte von Bergsteigern an. Die Regierung hat in dieser Saison mehr als 900 Klettergenehmigungen für verschiedene Himalaya-Berge ausgestellt – darunter 410 für den Mount Everest, zu einem Preis von jeweils 15'000 US-Dollar (etwa 11'800 Franken).

Chinesen, Inder, US-Amerikaner harren im Basislager aus

Am Fusse des Mount Everest hat sich unterdessen ein Meer von Zelten aufgebaut, berichtet die Zeitung weiter. Es beherbergt mehr als 1000 Menschen – ausländische Bergsteiger und Hilfskräfte – die sich auf die Besteigung des 8849 Meter hohen Mount-Everest-Gipfels vorbereiten.

Unter den Wartenden auf den Aufstieg befanden sich 98 Bergsteiger, darunter 24 Frauen, aus China – die bisher grösste Gruppe aus einem einzigen Land. Offiziellen Angaben zufolge kamen ausserdem 49 aus den USA und 46 aus Indien.

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