Britischer Premier Starmer fordert
Ex-Prinz Andrew soll vor US-Kongress aussagen

Der britische Premier Keir Starmer hat vorgeschlagen, dass Andrew Mountbatten-Windsor vor dem US-Kongress über seine Beziehungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen soll. Die Demokraten fordern dies schon seit Längerem.
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Zeitdokument: Der damalige Prinz Andrew mit Epstein-Opfer Virginia Giuffre (die sich 2025 umbrachte) und Ghislaine Maxwell.
Foto: justice.gov
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Marian NadlerRedaktor News

Der britische Premier Keir Starmer (63) fordert: Andrew Mountbatten-Windsor (65) soll vor dem US-Kongress über seine Beziehungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auspacken.

Auf dem Rückweg von einem Kurztrip nach Japan im Anschluss an seinen China-Besuch sagte der Premierminister gegenüber Reportern: «Was meine Aussage betrifft, habe ich immer gesagt, dass jeder, der über Informationen verfügt, bereit sein sollte, diese Informationen in jeder Form preiszugeben, in der er dazu aufgefordert wird.»

Demokraten baten Andrew im November um Aussage

Und weiter: «Man kann nicht opferzentriert sein, wenn man nicht bereit ist, das zu tun. Epsteins Opfer müssen oberste Priorität haben.» Über die Aussagen berichtete die BBC zuerst.

Bereits im November 2025 hatten die Demokraten im US-Kongress den ehemaligen Prinzen aufgefordert, im Rahmen ihrer Untersuchung zum Fall Epstein Fragen zu beantworten. Starmer hatte damals erklärt, die Einladung sei eine Angelegenheit, die Andrew «persönlich» prüfen müsse.

Am Freitag waren Fotos von Andrew aufgetaucht, die den Ex-Royal auf allen Vieren über eine junge Frau gebeugt zeigen. Das Gesicht der Frau ist unkenntlich gemacht. 

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