Darum gehts
- Trump-Regierung trifft sich am Mittwoch mit Dänemark zu Gesprächen über Grönland
- Trump droht mit Gewalt, will aber diplomatische Lösung für Grönland
- Senator Kaine: Kongress will militärische Aktionen zur Eroberung verhindern
Vertreter der Trump-Regierung werden sich am Mittwoch mit dänischen Beamten zu Gesprächen über Grönland treffen. Dies berichten mehrere Quellen gegenüber «CBS News».
Das Treffen, das noch nicht offiziell angekündigt wurde, findet inmitten diplomatischer Diskussionen rund um die Insel statt. Trump hatte mehrfach angekündigt, dass er die Insel unbedingt haben möchte. Zudem will sich US-Aussenminister Marco Rubio mit seinem Amtskollegen Lars Løkke Rasmussen aus Dänemark treffen. Auch die grönländische Aussenministerin Vivian Motzfeldt nimmt nach eigenen Angaben an dem Treffen teil. Wo genau es stattfindet und in welchem Rahmen, wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Trump zeig sich unbeirrt
Während Rubio in seinen Äusserungen gegenüber Reportern die Androhung militärischer Gewalt heruntergespielt hatte, bekräftigte Trump diese Möglichkeit am Sonntagabend erneut und sagte: «Wenn wir Grönland nicht nehmen, werden Russland oder China Grönland nehmen, und das werde ich nicht zulassen.»
Der US-Präsident hofft jedoch auch auf eine diplomatische Lösung: «Ich würde gerne einen Deal mit ihnen machen. Das ist einfacher. Aber so oder so werden wir Grönland bekommen.»
Senator Tim Kaine, der sich letzte Woche mit dänischen Regierungsvertretern getroffen hatte, sagte am Sonntag, dass er glaube, dass sich Demokraten und Republikaner im Kongress zusammenschliessen würden, um jegliche militärische Aktion zur Eroberung Grönlands zu verhindern. «Wir werden es nicht auf die harte Tour machen, und wir werden es auch nicht auf die einfache Tour machen», sagte er in der Sendung «Face the Nation with Margaret Brennan».