Auf unbestimmte Zeit
USA stoppen Visa-Vergabe für 75 Länder

Das US-Aussenministerium stoppt die Bearbeitung von Visumanträgen für 75 Länder, darunter Russland, Iran und Brasilien. Ein internes Memo ordnet an, Visa nach geltendem Recht zu verweigern. Hintergrund ist eine Überprüfung der Sicherheitsverfahren.
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Das Departement von US-Aussenminister Marco Rubio hat die Massnahme beschlossen.
Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa/Archivbild
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Janine EnderliRedaktorin News

Ein von Fox News eingesehenes Memo des US-Aussenministeriums weist Konsularbeamte an, Visa gemäss geltendem Recht zu verweigern, während das Ministerium die Überprüfungs- und Sicherheitsüberprüfungsverfahren neu bewertet.

Diese Länder sind betroffen

Zu den betroffenen Ländern gehören Somalia, Russland, Afghanistan, Brasilien, Iran, Irak, Ägypten, Nigeria, Thailand, Jemen und andere, schreibt Fox News. 

Der Visa-Stopp beginnt am 21. Januar und wird auf unbestimmte Zeit fortgesetzt, bis das Ministerium eine Neubewertung der Visumbearbeitung vornimmt, heisst es in dem Bericht. 

Vollständige Visa-Stopp-Liste

Die vollständige Liste der Länder umfasst Afghanistan, Albanien, Algerien, Antigua und Barbuda, Armenien, Aserbaidschan, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Bhutan, Bosnien, Brasilien, Burma, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Kolumbien, Elfenbeinküste, Kuba, Demokratische Republik Kongo, Dominica, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Fidschi, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Guatemala, Guinea, Haiti, Iran, Irak, Jamaika, Jordanien, Kasachstan, Kosovo, Kuwait, Kirgisistan, Laos, Libanon, Liberia, Libyen, Mazedonien, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Marokko, Nepal, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Republik Kongo, Russland, Ruanda, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien, Tansania, Thailand, Togo, Tunesien, Uganda, Uruguay, Usbekistan und Jemen.

Die vollständige Liste der Länder umfasst Afghanistan, Albanien, Algerien, Antigua und Barbuda, Armenien, Aserbaidschan, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Bhutan, Bosnien, Brasilien, Burma, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Kolumbien, Elfenbeinküste, Kuba, Demokratische Republik Kongo, Dominica, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Fidschi, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Guatemala, Guinea, Haiti, Iran, Irak, Jamaika, Jordanien, Kasachstan, Kosovo, Kuwait, Kirgisistan, Laos, Libanon, Liberia, Libyen, Mazedonien, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Marokko, Nepal, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Republik Kongo, Russland, Ruanda, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien, Tansania, Thailand, Togo, Tunesien, Uganda, Uruguay, Usbekistan und Jemen.

Neue Überprüfungsregeln

Im November 2025 wies ein vom US-Aussenministerium an die Vertretungen weltweit versandtes Telegramm die Konsularbeamten an, weitreichende Überprüfungsregeln durchzusetzen. 

Konsularbeamte sollen Visa verweigern, wenn Antragsteller voraussichtlich auf staatliche Hilfe angewiesen sein werden. Entscheidend sind dabei Faktoren wie Gesundheit, Alter, Englischkenntnisse, finanzielle Lage und möglicher Bedarf an langfristiger medizinischer Betreuung.

Das sagt das Aussenministerium

«Das Aussenministerium wird von seiner langjährigen Befugnis Gebrauch machen, potenzielle Einwanderer, die den Vereinigten Staaten zur Last fallen und die Grosszügigkeit des amerikanischen Volkes ausnutzen würden, als ungeeignet einzustufen», erklärte Aussenministeriumssprecher Tommy Piggott in einer Stellungnahme. 

«Die Einwanderung aus diesen 75 Ländern wird vorübergehend ausgesetzt, während das US-Aussenministerium die Einwanderungsverfahren neu bewertet, um die Einreise von Ausländern zu verhindern, die Sozialleistungen und öffentliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen würden.»

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