Absage zu «Friedensrat»
Trump droht Macron mit Mega-Zoll auf Champagner und Wein

«Ich werde seine Weine und seinen Champagner mit Zöllen von 200 Prozent belegen», so der US-Präsident. Der Grund: Der französische Präsident sagte ihm für den «Friedensrat» zu Gaza ab.
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Diese Ablehnung lässt der US-Präsident nicht einfach so auf sich sitzen.
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Angela RosserJournalistin News

Der US-Präsident Donald Trump verfolgt seine Pläne mit grosser Hartnäckigkeit. Spielt man nicht mit, droht er mit Sanktionen und Konsequenzen.

Dies bekommt aktuell auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu spüren. Trump droht Macron. Der US-Präsident hat Frankreich mit einem massiven Zoll auf Wein und Champagner gedroht. «Ich werde seine Weine und seinen Champagner mit Zöllen von 200 Prozent belegen», erklärte Trump am Montag und richtete seine Worte direkt an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Nein zu Friedensrat

Der Grund für die Drohung: Frankreich hat Trumps Einladung, dem sogenannten Friedensrat beizutreten, abgelehnt. «Er muss nicht teilnehmen», fügte Trump hinzu. Frankreichs Aussenminister Jean-Noël Barrot hatte die Einladung abgewiesen.

Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Französische Presseagentur AFP berichten, erklärte Barrot, die Charta des Friedensrates gehe «über den Gazastreifen und den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan hinaus».

Neues Gremium zu Konfliktlösung

Auch aus Macrons Umfeld hiess es, dass die Initiative die Prinzipien und Strukturen der Uno infrage stelle. Frankreich, wie auch die USA, ist ständiges Mitglied im Uno-Sicherheitsrat und verfügt über ein Vetorecht.

Trump plant, mit dem von ihm ins Leben gerufenen Friedensrat ein neues globales Gremium zu schaffen, das Konflikte lösen soll – in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

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