3222 Gigaliter pro Jahr
Bitcoin braucht so viel Wasser wie die ganze Schweiz

Das Bitcoin-Netzwerk verursacht jährlich 114 Millionen Tonnen CO2, vergleichbar mit dem Ausstoss von Tschechien. Zudem wird so viel Trinkwasser verbraucht wie in der gesamten Schweiz, zeigt eine Analyse von Digiconomist.
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Das Bitcoin-Netzwerk verbraucht jährlich so viel Wasser wie die Schweiz. (Symbolbild)
Foto: Fernando Gutierrez-Juarez
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Das Bitcoin-Netzwerk verursacht 114 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Das ist in etwa gleich viel wie das Land Tschechien, wie Zahlen des Krypto-Portals Digiconomist zeigen.

Ausserdem verbraucht das Netzwerk der populären Kryptowährung 3222 Gigaliter an Trinkwasser. Das ist vergleichbar mit dem gesamten Wasserverbrauch der Schweiz. 

Eine einzelne Bitcoin-Transaktion verursacht laut Digiconomist aktuell so viel CO2 wie das Schauen von rund 117'000 Stunden Youtube-Videos - oder die Abwicklung von 1,5 Millionen Visa-Transaktionen.

Komplizierte kryptografische Rätsel

Das Bitcoin-Netzwerk basiert auf der sogenannten Blockchain-Technologie. Die Herausforderung ist, Transaktionen auf der Blockchain fälschungssicher zu validieren.

Bislang wird bei diesen Systemen das Verfahren «Proof of Work» angewendet. Dabei müssen komplizierte kryptografische Rätsel gelöst werden, wodurch schlussendlich Bitcoins generiert werden. Dieser Vorgang wird auch «Mining» genannt.

Beim «Mining» konkurrieren viele Akteure untereinander, aber nur einer kommt letztlich zum Zug. Das verbraucht viel Strom. Oft stammt dieser aus fossilen Quellen, was zu einem hohen CO2-Ausstoss führt.

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