Wegen rassistischer Stereotypen
Nestlé tauft Produkte mit problematischen Namen um

Die Debatte um «Black Lives Matter» erfasst auch den weltgrössten Lebensmittelkonzern. Mehrere Produkte von Nestlé erhalten neue Namen.
Kommentieren
1/7
Der Konzern Nestlé ändert Produktnamen, die problematisch sind.
Foto: imago images/imagebroker
«Handelszeitung»

Nestlé hat sein Sortiment nach Produkten durchforstet, deren Namen rassistische Stereotypen bedienen.

Nun werden mehrere Produkte umgetauft, unter anderen die Schokoladenmarke «Beso de Negra» von Nestlé Kolumbien («Kuss einer schwarzen Frau») sowie die Süssigkeit «Red Skins» in Australien («Rothaut»). Auch die Logos werden angepasst.

Auch andere ändern Produktnamen

Die Glacéspezialität Eskimo Pie, die Nestlé über ein Joint-Venture in den USA vermarktet, erhält ebenfalls einen neuen Namen.

Neben Nestlé verzichten auch andere grosse Lebensmittelkonzerne auf problematische Produktenamen. Mars gibt der Reismarke Uncle Ben’s einen neuen Namen, Pepsico tauft seinen Brand «Aunt Jemima» – eine Pfannkuchenmischung – um.

Eine Folge von «Black Lives Matter»

Die Konzerne reagieren mit den Massnahmen auf die Debatte über Rassismus und ethnische Diskriminierung, die in den USA ihren Anfang nahm. Das Thema ist durch den gewaltsamen Tod von George Floyd in den Vordergrund gerückt.

Der Afroamerikaner starb bei einer Polizeikontrolle in den USA. Dies war Auslöser für Unruhen und Massendemonstrationen in den USA und vielen anderen Ländern – auch in der Schweiz fanden solche «Black Lives Matter»-Demonstrationen statt.

Artikel aus der «Handelszeitung»

Dieser Artikel wurde in der «Handelszeitung» veröffentlicht. Weitere spannende Artikel finden Sie unter www.handelszeitung.ch.

Dieser Artikel wurde in der «Handelszeitung» veröffentlicht. Weitere spannende Artikel finden Sie unter www.handelszeitung.ch.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen