Wegen Preiserhöhungen
Weko ermittelt gegen Microsoft

Die Schweizer Wettbewerbshüter nimmt Preiserhöhungen des US-Softwareriesen unter die Lupe. Konkret geht es um das Produkt Microsoft 365. Der Preisüberwacher unterstützt die Untersuchung.
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Der Softwareriese Microsoft steht wegen zahlreich vorgenommenen Preiserhöhungen im Visier der Weko.
Foto: KEYSTONE/Peter Klaunzer

Das Sekretariat der Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Vorabklärung gegen Microsoft eingeleitet. Die Wettbewerbshüter haben Anzeigen erhalten, wonach in der Schweiz erhebliche Erhöhungen der Lizenzpreise für Produkte des US-Softwaregiganten zu verzeichnen sind. 

«Die in jüngerer Zeit festgestellten zahlreichen Preiserhöhungen könnten Hinweise auf unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen darstellen», schreibt die Weko in einer Medienmitteilung. Die Preiserhöhungen betreffen insbesondere das Produkt Microsoft 365, das von Unternehmen sowie von zahlreichen Verwaltungen und öffentlichen sowie halböffentlichen Institutionen genutzt wird.

Die Weko will mit der Vorabklärung prüfen, ob es Anhaltspunkte für einen Verstoss gegen das Kartellgesetz gibt. Sollte das der Fall sein, würde eine eingehende Untersuchung folgen. Für das Verfahren spannt die Wettbewerbsbehörde mit dem Preisüberwacher Stefan Meierhans (57) zusammen.

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