Wegen Korrektur an deutschem Kohlekraftwerk
BKW korrigiert Jahresergebnis um 110 Millionen Franken nach unten

Der Energiekonzern nimmt eine Wertkorrektur am Kohlekraftwerk Wilhelmshaven in Deutschland vor. Dies wird das Betriebsergebnis 2025 mit rund 110 Millionen Franken belasten.
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Der Energiekonzern BKW muss sein Jahresergebnis um mehrere Millionen nach unten korrigieren.
Foto: KEYSTONE/ANTHONY ANEX
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Korrektur erfolgt aufgrund veränderter Rahmenbedingungen, wie BKW am Dienstag mitteilte. Man rechne damit, dass das Werk künftig eine geringere Stromproduktion verzeichnen werde. Zudem schwankten die Strompreise weniger als früher, was den Erlös drücke.

Aufgrund des Abschreibers wird im Geschäftsjahr 2025 neu ein Betriebsgewinn EBIT in der Grössenordnung von 540 bis 560 Millionen Franken erwartet, so die BKW weiter. Ohne diesen Sondereffekt dürfte der operative Gewinn bei 650 bis 670 Millionen zu liegen kommen.

BKW kritisiert Regulierung im Netzbereich

Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem EBIT zwischen 650 und 750 Millionen Franken. Im laufenden und in den folgenden Jahren würden sich regulatorische Vorgaben im Netzbereich aber negativ auf das Ergebnis auswirken.

Gleichzeitig investiert BKW im Rahmen der Strategie «Solutions 2030» in ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk zur Stärkung der flexiblen Energieproduktion. Konkret strebt der Konzern eine Beteiligung von 40 Prozent am geplanten wasserstofffähigen Gaskraftwerk am Standort Hamm in Deutschland an.

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