Vor grosser Abbaurunde
Migros setzt neuen Sozialplan in Kraft

Die Migros sucht Abnehmer für ihre Fachhändler. Gleichzeitig trennt sie sich in einem grösseren Umbau auch von 1500 Mitarbeitenden. Mit den Entlassungen könnte es bald losgehen – ein Sozialplan steht nun.
Publiziert: 15.05.2024 um 12:04 Uhr
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Aktualisiert: 15.05.2024 um 12:10 Uhr
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Die Migros plant den Grossumbau ihrer Organisationsstruktur.
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SDASchweizerische Depeschenagentur

Die Migros hat sich mit den Sozialpartnern auf einen Sozialplan geeinigt. Dieser trat am 1. Mai 2024 in Kraft.

Es sei der erste einheitliche Sozialplan, und dieser bringe für alle betroffenen Mitarbeitenden eine deutliche Verbesserung im Vergleich mit den bisherigen Sozialplänen der einzelnen Genossenschaften und Migros-Firmen, teilte der Genossenschaftsbund am Mittwoch mit.

1500 Stellen betroffen

Damit nehme die Migros im Hinblick auf die geplanten Verkäufe einzelner Unternehmen ihre soziale Verantwortung als Arbeitgeberin wahr. Sozialpartner seien die Landeskommission Lako, der Metzgereipersonal-Verband der Schweiz und der Kaufmännische Verband Schweiz.

Die Migros hatte Anfang Februar den Verkauf verschiedener Tochterunternehmen angekündigt. Im Zuge einer Neuausrichtung sollen dabei rund 1500 Arbeitsplätze gestrichen werden.

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