Verbotene Absprachen
Weko nimmt 20 Baufirmen im Jura ins Visier – 150 Projekte im Fokus

Es geht um mögliche Submissionsabsprachen im Tief- und Hochbau. Der Verdacht: Jahrelang sollen Offerten und Preise bei Ausschreibungen koordiniert worden sein.
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Die Weko hat gegen 20 Baufirmen im Jura eine Untersuchung eingeleitet. (Symbolbild)
Foto: Keystone
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Paukenschlag im Kanton Jura: Die Wettbewerbskommission (Weko) weitet ihre Untersuchung wegen möglicher Submissionsabsprachen im Tief- und Hochbau deutlich aus.

Statt sechs stehen nun rund 20 Unternehmen im Fokus. Der Verdacht: Über Jahre sollen Offerten und Preise bei öffentlichen und privaten Ausschreibungen koordiniert worden sein. Betroffen sein könnten mehr als 150 Bauprojekte aus den Jahren 2016 bis 2025.

Die Weko prüft, ob unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen. Solche Verfahren dauern in der Regel mehrere Jahre.

Im Fokus stehen diese Firmen:

  • André Chaigat et Fils SA

  • Bieri et Grisoni S.A.

  • Comte Construction SA e Germain Comte S.A.

  • Fernand Perrin S.A. e Perrin Holding Sàrl

  • Marti Arc Jura SA e Marti Holding AG

  • PMB Construction SA e PMB Holding SA

  • Louis Vernier SA

  • Baume constructions SA

  • Entreprise Louis SA

  • Hänzi S.A.

  • FMGC SA

  • Francis Beuchat Sàrl e Benjamin Chaigat Holding Sàrl

  • G. Cuenat S.A.

  • GCB S.A.

  • Georges Chételat SA

  • Guy Choulat S.A.

  • Laurent Membrez SA (succursale de Delémont)

  • Les Fils de Marc Joliat S.A.

  • Mendez Constructions Sàrl

  • René Seuret S.A.

Für alle betroffenen Firmen gilt die Unschuldsvermutung.

+++ Update folgt +++

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