Um 7 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar
Generikahersteller Sandoz steigert Umsatz 2025 weiter

Der Generikaproduzent Sandoz ist auch 2025 weiter gewachsen. Dies vor allem dank des lukrativen Biosimilars-Geschäfts. Die kleinere Sparte trug mit 3,3 Milliarden Dollar zur Bilanz bei.
Kommentieren
1/4
Der Generikaspezialist Sandoz wuchs im Geschäftsjahr 2025 weiter.
Foto: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sandoz steigert 2025 den Umsatz um 7 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar
  • Biosimilars machen 30 Prozent des Umsatzes aus und treiben das Wachstum kräftig an
  • Kern-Betriebsgewinn steigt 2025 um 14 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Die Basler Generikaspezialistin Sandoz ist auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Dabei hat der Konzern sowohl die eigenen als auch die Erwartungen der Analysten erfüllt. 

Wo Sandoz im ersten Jahresquartal 2025 nicht recht vom Fleck kam, konnte dies der Konzern in den Monaten danach wieder aufholen. Die Einnahmen für das Geschäftsjahr 2025 kletterten auf 11,1 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 7 Prozent entspricht. Zu konstanten Wechselkursen lag das Plus bei 5 Prozent, womit die ehemalige Novartis-Tochter das eigene Ziel von einem Wachstum zu konstanten Wechselkursen im mittleren einstelligen Prozentbereich erfüllt hat.

Sandoz wächst vor allem dank Biosimilars

Von den beiden Sparten steuerte das Geschäft mit Generika 7,8 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei und ist damit zu konstanten Wechselkursen um 2 Prozent gewachsen. Dabei stiegen die Einnahmen in fast allen Regionen leicht an. In Nordamerika verharrten sie angesichts eines harten Wettbewerbs auf Vorjahresniveau, wie es in dem Communiqué heisst.

Die kleinere Biosimilar-Sparte setzte 3,3 Milliarden um (plus 13 Prozent). Vor allem die jüngsten Lancierungen hätten das Geschäft merklich belebt. Insgesamt steuerten Biosimilars 30 Prozent zum Konzernumsatz bei, womit Sandoz eines seiner Mittelfristziele bereits erreicht hat.

Dieses Jahr soll es in ähnlichem Tempo weitergehen

Auf Gewinnebene weist Sandoz für den Kern-Betriebsgewinn (Core EBITDA) 2,4 Milliarden US-Dollar aus (plus 14 Prozent). Die entsprechende Marge kam bei 21,7 Prozent zu liegen nach 20,1 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich blieben 1,6 Milliarden US-Dollar übrig und damit 33 Prozent mehr als 2024. Den deutlichen Anstieg begründet Sandoz mit dem Anstieg des operativen Kernergebnisses sowie einem Rückgang der operativen Ertragsteuern.

Für das bereits angelaufene Geschäftsjahr stellt das Basler Unternehmen ein ähnliches Wachstum wie bisher in Aussicht: So soll der Nettoumsatz im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen und die Kern-EBITDA-Marge soll 2026 um etwa 100 Basispunkte gesteigert werden.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen