Uhrenjahr 2023
Rolex toppt die Schallmauer von 10 Milliarden Franken

Viel Bewegung bei den grossen Schweizer Uhrenmarken: Gleich drei Marken überschreiten Milliardengrenzen. Und: Swatch ist zurück!
Publiziert: 03.03.2024 um 18:36 Uhr
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Aktualisiert: 04.03.2024 um 15:39 Uhr
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Hailey Bieber mit ihrer Datejust von Rolex: Die Siegermarke schlechthin.
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Marcel Speiser
Handelszeitung

Es ist die ultimative Krönung der Krone: Im vergangenen Jahr hat Rolex erstmals mehr als 10 Milliarden Franken Umsatz gemacht, konkret 10,1 Milliarden. Das zeigen die neusten Marktdaten von Morgan Stanley und «Luxeconsult», die der «Handelszeitung» vorliegen. Noch nie zuvor hat eine Schweizer Uhrenmarke diese Schwelle überschritten.

Artikel aus der «Handelszeitung»

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Was Rolex schafft, bekommt nicht einmal Louis Vuitton hin

Rolex erhöht mit dem Umsatzplus von knapp 9 Prozent den Marktanteil auf über 30 Prozent. Das schafft keine andere Luxusmarke, weder im Uhrensegment noch sonst irgendwo. Louis Vuitton als dominanter Anbieter bei Luxushandtaschen zum Beispiel kommt bloss auf einen Marktanteil von 19 Prozent.

Im Vergleich zu 2019 hat Rolex es geschafft, den Umsatz im letzten Jahr praktisch zu verdoppeln. Von damals 5,2 Milliarden auf die jetzt erreichten 10,1 Milliarden Franken.

Vacheron Constantin mit mehr als 1 Milliarde Franken Umsatz

Aber auch bei den «Untertanen» der Krone hat sich unter den Top 15 einiges getan. Cartier zum Beispiel hat erstmals die Umsatzhürde von 3 Milliarden Franken genommen und verbucht nun 3,1 Milliarden für sich. Und auch Vacheron Constantin – wie Cartier Teil von Richemont – gehört nun in den erlauchten Club der Milliardäre. Die Marke hat nach 825 Millionen Franken im Jahr 2022 1,1 Milliarden Franken erwirtschaftet.

Swatch: Was für eine Renaissance!

Erstaunlich ist ausserdem die Performance von zwei Marken der Swatch Group: Swatch hat den Umsatz dank dem Hype um die Moonswatch von 400 auf 660 Millionen Franken gesteigert. Und Tissot profitiert ebenfalls von einem Bestsellermodell, der PRX. Der Umsatz verbesserte sich von 750 auf 825 Millionen Franken.

Breitling verliert an Schwung

Doch es gibt auch Schatten in den grundsätzlich ziemlich glänzenden Top 15. Bei Breitling zum Beispiel scheint die Luft etwas draussen zu sein, jedenfalls kann die Marke der Partners Group den Schwung der letzten Jahre nicht aufrechterhalten. Longines wiederum setzte den Schrumpfkurs der letzten Jahre auch 2023 fort. Seit 2019 hat die zweitgrösste Marke der Swatch Group über eine halbe Milliarde Franken an Umsatz verloren. In der Rückwärtsbewegung befinden sich auch so klingende Namen wie IWC, Hublot und TAG Heuer. Jaeger-LeCoultre wiederum stagniert, wie schon in den Jahren zuvor.

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