Uhren aber erneut rückläufig
Schweizer Exporte erreichen 2025 dank Chemie und Pharma neuen Rekord

Konkret stiegen die Ausfuhren im Jahr 2025 um 1,4 Prozent auf 287 Milliarden Franken. Sogar in die USA hat die Schweiz trotz Trumps Zollhammer 3,9 Prozent mehr exportiert.
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Die Schweizer Exporte erreichten 2025 einen neuen Höchststand. Sie legten vor allem dank Chemie- und Pharmaerzeugnissen so stark zu.
Foto: IMAGO/Zoonar

Der Schweizer Aussenhandel hat 2025 trotz der von US-Präsident Donald Trump (79) losgetretenen Zollschlacht zugelegt. Die Exporte erreichten einen Rekordstand. Konkret legten sie im gesamten Jahr 2025 um 1,4 Prozent auf 287 Milliarden Franken zu, wie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherung (BAZG) am Donnerstag mitteilte. 

In die USA wurden Waren im Wert von 54,7 Milliarden ausgeführt, das waren 3,9 Prozent mehr als in 2024. Die Importe aus den USA betrugen 13,3 Milliarden Franken 5,7 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Einfuhren nahmen auf der anderen Seite um 4,5 Prozent auf 232,7 Milliarden Franken zu. Dies entspricht dem zweithöchsten Wert in der Geschichte. Der Überschuss in der Handelsbilanz betrug 54,3 Milliarden Franken, nach rekordhohen 60,6 Milliarden im Jahr zuvor.

Einbrechendes China-Geschäft macht Schweizer Uhrenindustrie weiterhin zu schaffen

Die Exporte legten vor allem dank Chemie- und Pharmaerzeugnissen zu, die mit einem Plus von 3,3 Milliarden Franken einen Rekordwert von 152 Milliarden Franken und 53 Prozent der Gesamtausfuhren erreichten. Ebenfalls wuchsen die Exporte von Fahrzeugen sowie Bijouterie und Juwelierwaren.

Dagegen waren Maschinen, Elektronik und Apparate erneut rückläufig. Auch die Schweizer Uhrenhersteller haben im vergangenen Jahr etwas weniger Uhren ins Ausland exportiert. Dabei gingen besonders die Ausfuhren nach China und Hongkong zurück. Der Export in die USA war mehr oder weniger stabil.

Regional stiegen die Ausfuhren nach Nordamerika und Europa deutlich, insbesondere nach Deutschland, Österreich, Italien und Irland. 

Die höheren Importe gingen vor allem auf chemisch-pharmazeutische Erzeugnisse zurück. Ebenfalls deutlich nahmen die Einfuhren von Nahrungs-, Futter- und Genussmitteln sowie von Bijouterie und Juwelierwaren zu.

Im Dezember 2025 sanken die Exporte gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent auf 22,5 Milliarden Franken. Massgeblich dazu trug der Ausfuhrrückgang bei den chemisch-pharmazeutischen Produkten bei. Die Importe verringerten sich um 1,0 Prozent auf 19,5 Milliarden Franken. Dies ergibt einen Handelsbilanzüberschuss von 3,0 Milliarden Franken.

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