«Schwierige Marktbedingungen»
Heineken will bis zu 6000 Stellen streichen

Der niederländische Bierkonzern hat mit «schwierigen Marktbedingungen» zu kämpfen. Der Jobabbau soll in den nächsten zwei Jahren erfolgen.
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Heineken will weltweit bis zu 6000 Stellen streichen.
Foto: KEYSTONE/AP/J. DAVID AKE
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Bei Heineken sollen 5000 bis 6000 Stellen verschwinden. So sollen die «schwierigen Marktbedingungen» bewältigt werden. In einer Mitteilung erklärte der Konzern, dass er «die Produktivität in grossem Umfang erhöhen» wolle, was Stellenstreichungen mit sich bringe. Zur Einordnung, der Konzern mit Hauptsitz in Amsterdam beschäftigt weltweit rund 87'000 Mitarbeitende. In der Schweiz ist Heineken mit zwei Brauereien in Luzern (Eichhof) und Chur (Calanda) präsent.

«Wir sind vorsichtig, was die kurzfristigen Prognosen für die Biermärkte betrifft», so Heineken-Chef Dolf van den Brink. Er hatte im Januar für Aufsehen gesorgt, als er ankündigte, nach fast sechs Jahren an der Spitze des Unternehmens zurückzutreten.

Der zweitgrösste Bierkonzern der Welt nach AB InBev verzeichnete 2025 einen Rückgang der Bierabsatzmenge um 2,4 Prozent. Die Verkäufe sanken vor allem in Europa und Amerika. Für 2026 rechnet Heineken nur noch mit einer Betriebsgewinnsteigerung zwischen 2 und 6 Prozent, zuvor hatte das Unternehmen 4 bis 8 Prozent erwartet.

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