Darum gehts
- Apple erzielt Rekordquartal dank iPhone-Boom im Weihnachtsgeschäft 2025
- iPhone-Geschäft wuchs um 23 Prozent, überholte Marktführer Samsung
- 143,8 Milliarden Dollar Umsatz, 42 Milliarden Dollar Gewinn im Quartal
Die Popularität der neuen iPhone-Modellreihe im vergangenen Weihnachtsgeschäft hat Apple ein Rekordquartal beschert. Der Konzern verdiente in drei Monaten unterm Strich gut 42 Milliarden Dollar. Das war ein Gewinnanstieg von knapp 16 Prozent im Jahresvergleich. Der Quartalsumsatz stieg ebenfalls um rund 16 Prozent auf 143,8 Milliarden Dollar.
Das iPhone-Geschäft sprang im Jahresvergleich um 23 Prozent auf den Bestwert von rund 85,3 Milliarden Dollar hoch. Der Konzern nennt schon seit längerer Zeit keine Stückzahlen mehr. Nach Berechnungen von Marktforschenden stiess Apple im vergangenen Jahr mit dem iPhone den langjährigen Smartphone-Marktführer Samsung vom Thron.
Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analystinnen und Analysten. Auch das China-Geschäft kam nach zwischenzeitlicher Schwäche wieder in Schwung. Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel zeitweise um zwei Prozent zu.
Apple kämpft mit Chip-Engpässen
Apple hat nach einem überraschend starken Rekordquartal für seine iPhones Probleme, genug Chips zu bekommen. Aktuell sei nicht absehbar, wie schnell die Lieferengpässe überwunden werden können, sagte Konzernchef Tim Cook (65). Die «atemberaubende» Nachfrage nach Geräten der neuen Modellreihe habe die eigenen Erwartungen von Apple übertroffen, so dass man das Jahr mit nur noch geringen Lagerbeständen beendet habe, sagte Cook. Jetzt braucht Apple mehr Chipsysteme – aber bei den Fertigern gebe es «weniger Flexibilität» als sonst für zusätzliche Aufträge, stellte Cook fest.
Apple dürfte die rasende Nachfrage nach KI-Chips vor allem von Nvidia in die Quere kommen. Sie werden – genauso wie die Chipsysteme für iPhones und andere Computer-Technik von Apple – in Fabriken des taiwanischen Auftragsfertigers TSMC produziert, der an Kapazitätsgrenzen stösst.
Der beschleunigte Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treibt gerade auch die Preise für Speicherchips in die Höhe - die Apple ebenfalls in grossen Mengen für seine Geräte braucht. Der Konzern ist bekannt dafür, langfristige Deals mit Zulieferern einzugehen. So hätten die Preiserhöhungen im vergangenen Quartal nur einen «minimale» Folgen für die Apple-Marge gehabt, sagte Cook. Im laufenden Vierteljahr werde der Effekt «etwas stärker» sein.