Negativtrend
Uhrenexporte schrumpfen auch im Januar

Die Schweizer Uhrenhersteller haben zu Jahresbeginn 2026 verglichen mit dem Vorjahresmonat erneut weniger Uhren ins Ausland exportiert. Damit setzt sich der Negativtrend fort.
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Keine Erholung in Sicht: Die Schweizer Uhrenexporte sind im Januar erneut gesunken. (Archivbild)
Foto: PETER KLAUNZER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Schweizer Uhrenexporte sind im Januar um 3,6 Prozent auf 1,92 Milliarden Franken gesunken, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) am Donnerstag mitteilte. Damit harzen die Ausfuhren von Zeitmessern «Made in Switzerland» nach wie vor.

Die Zahl der abgesetzten Uhren habe sich leicht um 0,2 Prozent verbessert, betonte der Uhrenverband. Der wertmässige Rückgang erkläre sich aber hauptsächlich aus einem Minus von 14,0 Prozent bei den Exporten von teuren Uhren aus Edelmetallen.

Die Branche hat eine lange Durstrecke durchzustehen. Nachdem 2023 noch ein Rekordjahr war, brachen die Uhrenexporte in 2024 allen voran in den wichtigen Märkten China und Hongkong ein. Auch 2025 waren die Ausfuhren insgesamt leicht rückläufig, weil auch das Zugpferd USA weggefallen war.

Nach den USA sanken die Uhrenexporte auch im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 326 Millionen Franken. Die Amerikaner sind es aber nach wie vor, die mit Abstand am meisten Schweizer Uhren nachfragen.

Etwas erholt hat sich dagegen das Geschäft mit Uhren in China und in der einst wichtigsten Drehscheibe für den Uhrenhandel, Hongkong. Nach China stiegen die Uhrenexporte im Januar um 5,0 Prozent und nach Hongkong um 2,6 Prozent.

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