Namenswechsel noch 2015
Orange will nicht mehr Orange heissen

Der Mobilfunkanbieter Orange, der seit kurzem dem französischen Unternehmer Xavier Niel gehört, wird noch im laufenden Jahr seinen Namen ändern.
Kommentieren

Unter welcher Marke das Unternehmen künftig auftritt, wird aber erst am 23. April bekannt gegeben, wie Orange am Dienst erklärte. Die Nummer 3 auf dem Schweizer Markt bezeichnet die neue Marken- und Namensgebung als logischen Schritt in der weiteren Entwicklung des Unternehmens.

Der Namenswechsel erfolgt allerdings nicht ganz freiwillig. Die Rechte, den Namen Orange in der Schweiz zu nutzen, hätte das Unternehmen nur noch bis Anfang 2017 nutzen können, wie Orange bereits letztes Jahr mitteilte.

Die Marke gehört dem französischen Orange-Konzern, der früher France Telecom hiess. Dieser verkaufte 2012 seine Schweizer Tochter an die Beteiligungsgesellschaft Apax. Diese wiederum reichte Orange Schweiz Ende 2014 für 2,8 Milliarden Franken an den französischen Unternehmer Xavier Niel weiter.

Der schillernde Milliardär ist in Frankreich mit seiner Mobilfunkfirma Iliad einer der härtesten Konkurrenten von Orange. Niel hat sich dabei mit der Marke Free vor allem als Preisbrecher einen Namen gemacht.

Ob der rasche Namenswechsel in der Schweiz damit zusammenhängt, dass Niel nun der neue Besitzer von Orange Schweiz ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Gut möglich scheint, dass Orange bald auch in der Schweiz mit dem Namen Free an den Start geht. (rsn/SDA)

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen