Mitten in der Corona-Krise
Jetzt wird auch noch das Wohneigentum teurer

Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im dritten Quartal 2020 gestiegen. Das geht aus dem vom Bundesamt für Statistik (BFS) erstmals publizierten Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) hervor.
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In Birr im Kanton Aargau entstehen neue Eigentumswohnungen.
Foto: STEFAN BOHRER

Der neue Index sei im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorquartal konkret um 0,2 Prozent gestiegen und habe den Stand von 100,8 Punkten erreicht (4. Quartal 2019: 100), teilte das BFS in einem Communiqué mit. Das Plus sei das Resultat von gegenläufigen Entwicklungen im Markt für Einfamilienhäuser (+1,1 Prozent) und für Eigentumswohnungen (-0,6 Prozent).

Der Anstieg bei den Einfamilienhauspreisen sei dabei in den städtischen Gemeinden sowie den Agglomerationen besonders ausgeprägt (+2,6 Prozent) gewesen. Doch auch auf dem Land fiel der Anstieg deutlich aus (+2,2 Prozent). Hingegen sei der Preisrückgang bei den Eigentumswohnungen in ruralen Ortschaften am stärksten ausgefallen (-1,1 Prozent).

Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr betrug die Teuerung des Gesamtindex derweil 2,6 Prozent, wie das BFS weiter schrieb. (SDA)

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