Mega-Belohnung ausgesetzt
Dübendorfer Goldhändler macht Jagd auf fiese Tresor-Diebe

Einbrecher sind in Dübendorf ZH bei «Jetzer Gold» eingestiegen und haben einen 500 Kilogramm schweren Tresor mitlaufen lassen. Inhaber Patrick Jetzer ist am Boden zerstört. Die Ware ist nicht versichert. Nun setzt er 200'000 Franken aus für Hinweise.
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Edelmetallhändler Patrick Jetzer steht vor der leeren Wand, wo sein Tresor stand.
Foto: Zvg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Einbruch in Dübendorf: Tresor mit Edelmetallen gestohlen
  • Beute im siebenstelligen Bereich, nicht versichert, Täter zerstörten Kameradaten
  • Jetzer bietet 200'000 Franken Belohnung für Hinweise
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Sie kamen mitten in der Nacht auf den 1. April, richteten grossen Schaden an – und räumten fett ab! In Dübendorf ZH brachen Kriminelle ins Geschäft von Edelmetallhändler Patrick Jetzer (54) ein, rissen einen 500 Kilogramm schweren Tresor aus der Wand und transportierten ihn samt Inhalt ab – trotz Gitterfenstern, Panzertür und Alarmanlage.

Der Schaden ist massiv. Jetzer, Inhaber von «Jetzer Gold», spricht gegenüber Blick von einer «siebenstelligen Summe» – heisst: von einem Millionen-Schaden. Den genauen Wert möchte er für sich behalten. «Da waren Profis am Werk», ist sich der Dübendorfer alt Gemeinderat sicher. Es müssten «mindestens vier Täter» gewesen sein, vermutet er. Noch heute ist Jetzer schockiert. Besonders bitter: Das Diebesgut – Münzen und Goldbarren – war nicht versichert. Mehrere Versuche, eine Versicherung abzuschliessen, seien gescheitert. Versicherer hätten abgelehnt.

Überwachungskamera zerstört

Ärgerlich: Jetzers Alarmanlage verfügt zwar über eine integrierte Überwachungskamera. «Doch die Gauner haben das Modem zerstört, die Daten kann man nicht mehr auslesen. Leider sind sie nicht auf einer Cloud gespeichert!», sagt er im Gespräch mit Blick. Jetzt setzt der Unternehmer alles auf eine Karte: Für Hinweise, die zur Rückgabe der Beute führen, bietet er bis zu 200’000 Franken Belohnung.

Bei der Polizei hat er Anzeige erstattet. Jetzers Hoffnung, dass die Ware wieder auftaucht, schwindet aber von Tag zu Tag. «Die Beute ist wohl längst ausser Landes geschafft», befürchtet der Edelmetallhändler. Direkt nach der Tat hat er ans Aufgeben gedacht. «Ich wollte den Bettel hinwerfen und gar nicht mehr arbeiten», sagt er. Doch er muss. Denn das Geld seiner Pensionskasse und der 3. Säule steckt in der Firma.

Nach dem Vorfall passt er jetzt sein Geschäftsmodell an. «Bei mir gibts künftig nichts mehr zu holen», sagt er. Gold und Silber lagert er von nun an extern an einem «sicheren Ort». Kunden empfängt er nur noch nach telefonischer Vereinbarung. Immerhin: Den Webshop mit Versandhandel betreibt er weiter wie bisher. Und ein Teil seines Vermögens ist Jetzer geblieben – in Form von Guthaben bei Lieferanten und Produzenten.

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