Darum gehts
- Hermès bietet Birkin-Bags nur ausgewählten Kunden mit langer Kaufhistorie an
- Mitarbeiter prüfen laut Insidern Wohnort und Social Media von potenziellen Käufern
- Birkin-Preise starten bei 10'000 Franken
Modekenner und -kennerinnen wissen: Die Handtaschen der Luxusmarke Hermès sind nicht nur teuer, sondern auch rar. Besonders ein Modell gilt als die exklusivste Handtasche der Welt: die Birkin-Bag. Nur darf nicht jedermann ein Modell davon kaufen. So zeigen Recherchen des Modemagazins «Glitz», dass der französische Luxuskonzern ganz eigene Methoden hat, um die Würdigkeit eines Kunden zu ermitteln.
Laut dem Bericht sind die Methoden mehr als zweifelhaft. Demnach prüfen Mitarbeitende per Google die Wohnadresse eines potenziellen Käufers. Ist diese nicht prestigeträchtig genug, gibts keine Tasche. Auch wird das Social-Media-Profil offenbar ganz genau durchleuchtet. Wer dort die Tasche wiederverkauft, landet auf einer schwarzen Liste – zusammen mit dem zuständigen Mitarbeiter. Jeder Neukunde sei automatisch verdächtig, sagte ein Angestellter gegenüber der Zeitschrift. Und: Wer eine Uhr von Audemars Piguet oder Richard Mille trägt, habe bessere Karten. Eine auffällige Rolex hingegen schüre Misstrauen.
Erste Birkin-Bag für Millionenbetrag versteigert
Das zeigt: Geld allein öffnet die Tür zu einer Birkin nicht. Entsprechend begehrt sind die teuren Luxustaschen. Promis lassen sich damit abfotografieren, die günstigsten Modelle starten bei rund 10'000 Franken. Die allererste Birkin-Handtasche wurde letztes Jahr für 8,6 Millionen Euro versteigert.
Wie man für einen Birkin-Kauf würdig wird, darüber scheiden sich die Geister: In den sozialen Medien kursieren darum zahlreiche Tipps und Tricks, wie man am schnellsten an die Tasche kommt – von der richtigen Filiale bis zum perfekten Outfit. Und das ohne Garantie, dass es tatsächlich klappt.