Ein Ansturm wie zu Apples besten iPhone-Zeiten. Donnerstagfrüh, kurz vor 8 Uhr in der Schlossstrasse 115b in Bern, gleich bei der Bushaltestelle Steigerhubel: Der Discounter Lidl eröffnet seine erste Filiale im Stadtzentrum der Landeshauptstadt.
Die Schiebetüren sind noch geschlossen, von drinnen schauen die Angestellten auf wartende Menge vor dem Laden. Dann gehen die Türen auf. Wie ein BLICK-Leser-Video zeigt, kommt es zu tumultartigen Szenen, Gekreische und Geschupse. «Die Leute wollten einander überrennen, Chaos herrschte», sagt Leser Raffael*.
Er berichtet, wie die Leute in den Laden gerannt sind. Darunter viele junge Mütter mir ihren Kindern. «Dann haben die Türen sich plötzlich wieder geschlossen», so der Leser. Von drinnen seien Schreie zu hören gewesen.
Lidl will nichts vom Chaos wissen
Gab es Verletzte? Aufgrund des Chaos habe er nicht ausmachen können, ob jemand zu Schaden gekommen ist, so der Leser weiter. Er und seine schwangere Schwester hätten sich dann zurückgezogen, weil es zu gefährlich wurde, wie er BLICK sagt. Sie seien dann um 10 Uhr nochmals hingegangen. Es sei immer noch viel los gewesen, Lebensmittel seien zum Teil schon ausverkauft gewesen.
BLICK fragt in der Lidl-Zentrale in Weinfelden TG nach, ob Personen zu Schaden gekommen sind. Dort wehrt man ab: «Nach Rücksprache mit unserem Team vor Ort haben wir keine entsprechenden Meldungen erhalten.» Im Gegenteil: «Die Eröffnung der ersten Stadtfiliale in Bern ist ein Riesenerfolg», so ein Sprecher. Der Ansturm habe bis über den Mittag angehalten.
Am Dienstagabend konnte BLICK die Filiale bereits vorab besichtigen: Das Innere der Filiale mit rund 750 Quadratmetern Verkaufsfläche gleicht jenem der grösseren Läden in den Agglomerationen: Am Eingang Obst und Gemüse, gefolgt von Brot, Fleisch- und Molkerei-Produkten. Zum Schluss noch etwas Non-Food. Also nichts Besonderes. Der deutsche Discounter hat 2,5 Millionen Franken in den Berner Laden investiert.
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