Aktienabsturz von Sprachlern-App
Schweizer Duolingo-Mitgründer büsst über eine Milliarde an Börse ein

Künstliche Intelligenz setzt der beliebten Sprachlern-App Duolingo zu. Der Börsentitel ist innerhalb eines Jahres von 540 auf noch knapp 100 Dollar gefallen. Das Aktienpaket des Zugers Severin Hacker ist damit um über eine Milliarde Dollar weniger wert.
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Für Severin Hacker gibt es nichts zu lachen: Duolingo kommt bei Investoren derzeit nicht gut an.
Foto: Vera Hartmann für Bilanz

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Duolingo-Gründer Severin Hacker verliert Millionen, Aktie fiel von 540 auf 98 Dollar
  • Hackers Aktienpaket sank damit von 1,5 Milliarden auf 281 Millionen Dollar
  • Konkurrenz durch KI und Strategiewechsel belasten. Analysten senken Bewertungen
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Erich Gerbl
Bilanz

Der gebürtige Zuger Severin Hacker ist einer der Gründer von Duolingo. Die verspielte Sprachlern-App machte den 41-Jährigen zu einem reichen Mann. Doch seit Monaten ist Duolingos Erfolgsstory an der Börse vorbei. War der Titel im Mai 2025 noch 540 Dollar wert, wechselte die Aktie zuletzt für 98 Dollar den Besitzer.

Severin Hacker hält 2'867'511 B-Shares. Die sind mit 20-fachem Stimmrecht ausgestattet, können aber jederzeit eins zu eins in die frei handelbaren Class-A-Aktien umgewandelt werden. So umgerechnet, brach der Wert von Hackers Aktienpaket seit dem Hoch von 1,5 Milliarden auf 281 Millionen Dollar ein.

Artikel aus der «Bilanz»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Bilanz» publiziert. Weitere spannende Artikel findest du unter bilanz.ch.

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KI bedroht das Business

Für den Niedergang der Aktie gibt es verschiedene Gründe. Ein wesentlicher ist die Konkurrenz durch künstliche Intelligenz. In Zukunft werden wohl verstärkt KI-Assistenten für das Erlernen einer Sprache genutzt. Google Labs testet erfolgreich KI-gestützte Sprachtools. Interessanterweise ist Google-Mutter Alphabet bei Duolingo Grossaktionärin.

Auch ein Strategiewechsel kam an der Börse zuletzt schlecht an. Statt auf Umsätze und Gewinne fokussiert sich Duolingo auf Nutzerwachstum. Analysten senkten die Ratings, Hackers Buchverluste vergrösserten sich.

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