Für 15 Millionen Franken versteigert
Diese uralte Leica ist die teuerste Kamera der Welt

Eine fast 100 Jahre alte Leica-Kamera hat den Weltrekord gebrochen und ist die teuerste Kamera der Welt. Der Prototyp der modernen Fotografie ersteigerte bei einer Auktion 14,4 Millionen Euro, umgerechnet 15 Millionen Franken.
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Vorläufer der modernen Fotografie
Foto: Leitz Photographica Auction

Es ist ein Prototyp: die Leica Nr. 105 der 0-Serie. Und die Kleinbildkamera gilt als Meilenstein der modernen Fotografie. Am Samstag hat das Stück den Weltrekord für die teuerste Kamera aller Zeiten gebrochen. Die bisherige Rekordhalterin – ebenfalls eine Leica der 0-Serie – war 2018 noch für 2,4 Millionen Euro versteigert worden.

Zum 20-jährigen Bestehen der Leitz Photographica Auction, die zweimal pro Jahr stattfindet, wartete ein aussergewöhnliches Exponat auf: Die fast 100-jährige Leica kam unter den Hammer – eine der ersten jemals hergestellten Kleinbildkameras. In den Jahren 1923 und 1924 waren vermutlich 23 Prototypen von diesem Fotoapparat hergestellt worden.

Vintage sehr gefragt

Die Nr. 105 der 0-Serie gehörte Oskar Barnack (1879–1936) persönlich, der als Erfinder des 35-mm-Kleinbildformats gilt. Laut des Auktionshauses im deutschen Wetzlar belege die Weltrekord-Summe den kontinuierlichen Trend der letzten Jahre: «Die Preise steigen», zitiert Kamerahersteller Leica das Auktionshaus. «Das Interesse an Vintage-Kameras ist gross wie nie zuvor.» (kes)

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